Nachwuchsförderung im Verein – Der „Leitfaden Vorstandspraktikum“ findet bundesweit Anklang

Das Gemeinschaftsprojekt „Leitfaden Vorstandspraktikum“ der städtischen Fachstelle für Gemeinwesenarbeit und der St. Josefs und St. Gereon Schützenbruderschaft Viersen Krefelder Straße 1883/1710, findet bundesweit Anklang.

Viersen – Die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen verlinkte die Informationsbroschüre jetzt auf ihrer Internetseite „engagiert-in-nrw“ unter der Rubrik „Lesenswert“. https://www.engagiert-in-nrw.de/aktuelles/lesenswert. Auch auf der digitalen Plattform „Vereinswiki“ des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Bayern https://www.vereinswiki.info/node/75 findet sich eine Verknüpfung zur Publikation, die auf der Homepage der Stadt Viersen veröffentlicht ist.

Der „Leitfaden Vorstandspraktikum“ möchte den Generationenwechsel in Vereinsvorständen erleichtern. Durch das erworbene Wissen um die organisatorischen Abläufe, soll sich die Bereitschaft erhöhen, dieses Ehrenamt auszuüben.

Die Idee zu der Broschüre entstand bei einem Treffen des Stadtviertelnetzwerks „Runder Tisch Robend“, den der städtische Gemeinwesenarbeiter Dr. Christian Giardina organisiert. Norbert Wassenberg, Vorsitzender der ansässigen Schützenbruderschaft, berichtete hier von dem Angebot an jungen Vereinsmitglieder, eine Zeit lang im Vorstand mitzuarbeiten. „Gerade als kleiner Verein bringt uns das immer neue Blickweisen auf die eingefahrenen Vereinsthemen“, sagt Wassenberg. Als Praktikantinnen schilderten Alissa Schroeren und Anna-Lena Bergs ihr gewonnen Wissen und ihre persönlichen Erfahrungen. Dr. Christian Giardina erarbeitete daraus methodische Schritte, an denen sich andere Vereine orientieren können.

Engagierte und Stadt sind damit einen neuen Weg gegangen, der bei Viersener Vereinen auf Interesse stößt und nun auch über Viersen hinaus Beachtung findet. Birger Hartnuß, Leiter der „Leitstelle Ehrenamt“ des Landes Rheinland-Pfalz, sagt: „Das Vorstandspraktikum ist ein innovativer Weg der Nachwuchsförderung, der Lust auf Verantwortung macht. Es ermöglicht Jugendlichen schon frühzeitig Einblicke in die Vereinsarbeit, ohne sie dabei zu überfordern. Ich bin sicher, dass dieser Ansatz Schule macht.“ (opm)