Mit einer stimmungsvollen Feier hat die Moersch Kanal- & Abwassertechnik GmbH am vergangenen Samstag einen bedeutenden Meilenstein in ihrer Unternehmensgeschichte begangen: die offizielle Einweihung des neuen Firmenstandorts am Technologiering 8 in Dülken-Mackenstein.
Von RS-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz und Leo Dillikrath
Viersen-Dülken – Die Moersch Kanal- & Abwassertechnik GmbH hat ihren neuen Standort eingeweiht, und das auf eine Weise, die weniger nach Pflichttermin und mehr nach echtem Aufbruch klang. Zwischen Werkhalle und Bürotrakt standen keine steifen Reden im Mittelpunkt, sondern Begegnungen. Mitarbeitende, ihre Familien, Kinder mit leuchtenden Augen, Wegbegleiter und Freunde. Während sich die Erwachsenen bei Essen und Getränken austauschten, tobten die Jüngsten auf der Hüpfburg, als ginge es um nichts Geringeres als den inoffiziellen Startschuss für die nächste Generation.

Die eigentliche Bühne des Tages war jedoch nicht aus Holz gebaut. Sie lag im Unsichtbaren – genau dort, wo das Unternehmen tagtäglich arbeitet. Denn Moersch Kanal- & Abwassertechnik kümmert sich um das, was unter der Oberfläche liegt: Kanäle, Leitungen, Systeme, die selten Beachtung finden, solange sie funktionieren. Und deren Ausfall sofort spürbar wird, wenn sie es nicht mehr tun. „Man sieht uns nicht – aber man merkt, wenn wir fehlen“, sagte einer der Mitarbeiter am Rande der Veranstaltung und brachte damit auf den Punkt, worum es hier geht.
Geführt wird das Unternehmen von Thomas Moersch und Mark Merwitz, die auf Erfahrung setzen, aber ebenso auf Fortschritt. Moderne Technik gehört längst zum Standardrepertoire: Kamerasysteme zur Kanalinspektion, präzise Ortungstechnik, leistungsstarke Geräte für Reinigung und Sanierung. Doch entscheidend bleibt das Zusammenspiel aus Technik und Menschen, aus Know-how, Routine und dem Blick für Lösungen, die nicht nur schnell, sondern dauerhaft funktionieren.
Das Einsatzgebiet reicht weit über Viersen hinaus. Ob Privathaushalt, kommunaler Auftrag oder Industrieanlage, gearbeitet wird dort, wo es im wahrsten Sinne des Wortes „nicht mehr läuft“. Und das oft unter Bedingungen, die kaum jemand freiwillig wählen würde: eng, dunkel, technisch anspruchsvoll. Ein Arbeitsfeld, das Respekt verlangt … und ihn selten bekommt.

Vielleicht war es genau deshalb kein Zufall, dass die Einweihung nicht geschniegelt und geschniegelt daherkam, sondern bewusst nahbar blieb. Die Live-Band Pink Panta aus Mechernich spielte, der DJ übernahm später, Gespräche entstanden nicht aus Protokoll, sondern aus echter Verbindung. Es wurde gelacht, erinnert, vorausgedacht. Denn der neue Standort ist kein Selbstzweck. Er ist ein Werkzeug. Mehr Platz, bessere Abläufe, modernere Infrastruktur. Voraussetzungen dafür, den eigenen Anspruch weiter zu schärfen: schnell helfen, vorausschauend handeln, verlässlich bleiben.
In einer Zeit, in der viel über sichtbare Innovation gesprochen wird, setzt dieses Unternehmen auf das Gegenteil: Stabilität im Verborgenen. Systeme, die funktionieren, ohne Aufmerksamkeit zu verlangen. Sicherheit, die man nicht sieht, aber spürt. Am Ende des Abends, als die Musik leiser wurde und die letzten Gäste das Gelände verließen, blieb genau dieser Eindruck zurück: Hier ist etwas entstanden, das mehr ist als ein neuer Standort. Denn die neue Halle in Mackenstein weit mehr als nur ein Gebäude, sie ist ein Symbol für Fortschritt, Zusammenhalt und die kontinuierliche Weiterentwicklung. (cs)





