Am 07. Februar 2026 fand in Dülken ein intensives Selbstverteidigungsseminar der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo Union (NWTU) statt.
Viersen-Dülken – Bereits zu Beginn wurden die Teilnehmenden von Fachreferent Josef Römers willkommen geheißen. Auch Thomas Schneider, Präsident der NWTU und Gastgeber des Seminars, richtete einige Worte an die Anwesenden. Besonders begrüßt wurde zudem Prüfungsreferent Thomas Lettner, der das Seminar als Teilnehmer unterstützte.
Das Seminar konzentrierte sich auf den Umgang sowie die Verteidigung mit und gegen traditionelle Waffen. Im Mittelpunkt standen dabei Schwerter, Mittelstöcke und Langstöcke. Die Teilnehmenden erhielten so die Möglichkeit, vielseitige und praxisnahe Einblicke in unterschiedliche Waffendistanzen und Techniken zu gewinnen.
Die Organisation des Seminars erfolgte in mehreren Gruppen, die jeweils von erfahrenen Referenten geleitet wurden. Josef Römers, NWTU-Fachreferent für Hosinsul, übernahm die Leitung der Schwertgruppe. Die Mittelstockgruppe, in der zusätzlich realitätsnahe Verteidigung gegen Messerangriffe vermittelt wurde, wurde von Marcel Bassiner betreut. Die Gruppe für Langstock-Training stand unter der Leitung von Wolfgang Roszik und bot sowohl grundlegende als auch fortgeschrittene Techniken im Umgang mit dieser traditionellen Waffe.
Um allen Teilnehmenden ein umfassendes Lernerlebnis zu ermöglichen, rotierten die Gruppen im Verlauf des Seminars. So konnte jeder die verschiedenen traditionellen Waffen praktisch ausprobieren und die jeweiligen Techniken unter Anleitung üben.
Zum Abschluss des Seminars lag der Fokus auf dynamischen und schnellen Verteidigungsübungen. Die Schwertverteidigung wurde intensiv mit Chanbaras (Soft-Schwertern) trainiert. Für die Mittelstock-Anwendung kamen kurze Schwimmnudeln zum Einsatz, um praxisnah und dennoch sicher üben zu können. Die Handhabung des Langstocks wurde ebenfalls durch verschiedene realistische Übungen vertieft. Diese Methoden sorgten für ein sicheres Umfeld, in dem der Lern- und Spaßfaktor gleichermaßen hoch war.
Die Teilnahme am Seminar bot wertvolle Impulse für das eigene Training und förderte den fachlichen Austausch innerhalb der Kampfkunstgemeinschaft. Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, die Technik, Praxis und Gemeinschaft auf eindrucksvolle Weise miteinander verband. (opm/Josef Römers)





