Sondierung in Boisheim – Kampfmittelbeseitigungsdienst arbeitet am Friedhofsweg

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) bei der Bezirksregierung Düsseldorf sucht nach möglichen Blindgängern aus dem zweiten Weltkrieg. Der nächste Verdachtspunkt, der untersucht wird, liegt in Boisheim am Friedhofsweg auf einem Privatgrundstück. Die Arbeiten sollen am Montag, 10. Januar 2022, beginnen.

Viersen-Boisheim – Grundlage der Untersuchung sind Luftbilder aus dem zweiten Weltkrieg. Der KBD hat diese Bilder ausgewertet. Danach ist nicht auszuschließen, dass sich in diesem Bereich sogenannte Kampfmittel im Boden befinden. Es kann allerdings durchaus sein, dass die vermeintlichen Blindgänger später doch noch explodiert sind. Ebenso ist der möglich, dass nicht explodierte Bomben bereits entfernt wurden. Im und unmittelbar nach dem Krieg wurden nicht alle Bombenentschärfungen dokumentiert. Denkbar ist auch, dass der Verdachtspunkt auf dem Luftbild eine völlig andere Ursache hat.

Um Gewissheit zu erlangen, bohren Mitarbeiter eines vom KBD beauftragten Fachunternehmens jetzt in kleinem Abstand viele Löcher in den Boden. In diese Löcher werden dann Sonden herabgelassen, die auf metallische Gegenstände reagieren. Während der Arbeiten besteht keine Gefahr für die Menschen rundherum. Bauzäune dienen nur dazu, die Arbeiter zu sichern.

Die Stadt Viersen wird über Auffälligkeiten bei der Sondierung direkt berichten. Die Meldungen findet man beispielsweise im Facebook-Auftritt der Stadt (www. facebook.de/Viersen.de oder @ViersenRathaus), sowie bei Twitter unter @StadtViersen. (opm)

Foto: Ramdlon/Pixabay

 

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