Teneriffa: Wassersportler finden rund um El Médano perfekte Bedingungen für Windsurfen, Tauchen & Co.

Nur wenige Kilometer entfernt liegt der Flughafen Teneriffa Süd, auf der anderen Seite erhebt sich La Montaña Roja, der rote Berg. Wer dazwischen Halt macht, trifft auf den Küstenort El Médano, ein beliebtes Urlaubsziel von Windsurfern.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Teneriffa/Spanien – Direkt an drei Spots im Umfeld des Küstenortes El Médano im Südosten der Kanareninsel Teneriffa kommen Sportler auf ihre Kosten. Die beständig kräftigen Winde sorgen für beste Bedingungen, die Wind- und Kitesurfer sowie Taucher oder Schnorchler gerne nutzen um hier ihre Fertigkeiten zu trainieren. Hier sind der Playa de Médano westlich und der Playa de Leocadie Machade begehrte Ziele. Über eine Länge von drei Kilometern erstreckt sich der Playa de Médano vom Hafen bis zum 172 Meter hohen Montaña Roja. Der Strand ist der längste natürliche Sandstrand auf Teneriffa mit einer für die Insel ungewöhnlichen, silberglänzenden Farbe – der Wind hat hellen Sand an die Küste geweht, der sich mit dem schwarzen Sand verbunden hat. Ebenfalls FKKler finden einen Platz hinter dem Montaña Roja, dem erodierten Rest eines unter Naturschutz stehenden Schlackenkegels, auf dem Playa de la Tejita.

El Médano/Teneriffa – Foto: Rheinischer Spiegel

Ganzjährig angenehme Temperaturen und eine faszinierende Kulisse runden den Aufenthalt in dem ehemaligen Fischerdorf ab, dessen Name mit „die Sanddüne“ übersetzt werden kann. Surfschulen und zahlreiche auf den Wassersport abgestimmte Läden haben sich angesiedelt – verschiedene Veranstaltungen sind daher besonders auf die Sportarten vor Ort ausgerichtet. Bekannt ist der Süden Teneriffas für seine wunderschönen Strände mit einer touristischen Infrastruktur, jedoch finden sich in der Nähe ebenfalls Strandabschnitte, wo noch Ursprünglichkeit den Blick auf den Atlantischen Ozean begleitet.

El Médano/Teneriffa – Foto: Rheinischer Spiegel

Wer ein Panoramabild der Umgebung sucht, der sollte seinen Weg auf den roten Berg lenken. Wer lieber entlang der Geschäfte flanieren möchte, der findet eine Möglichkeit hierzu rund um die zentrale Plaza mit ihren Cafés, Restaurants und Geschäften, auf der verschiedene Feste und Events stattfinden. Zu empfehlen ist das Festival der Folklore, welches jedes Jahr in der dritten Augustwoche den Platz färbt und Traditionen erlebbar macht.

Ein weiteres touristisches Ziel ist die Höhle des heiligen Bruders Pedro, die Cueva del Santo Hermano Pedro. Die Höhle selbst ist Wallfahrtsort und erinnert an Pedro de San José de Betancur – auch bekannt als Hermano Pedro. Er gilt als der erste Heilige Mittelamerikas und Guatemalas – zudem ist er der erste Heilige, der auf den Kanaren geboren wurde. (nb)


Genießen an den schönsten Stränden auf Teneriffa