Wasser erleben, Natur erfahren: Wassererlebnispfad Helenabrunn

Seit 1991 lockt das Informationszentrum Trinkwasser der NEW NiederrheinWasser mit dem Wasserwerk, einem Wassererlebnispfad und einem Natur- und Steingarten nach Helenabrunn.

Freizeittipp Niederrhein – Aus Tiefen von 20 bis 140 Metern fördert die NEW NiederrheinWasser das Trinkwasser, welches bei uns aus dem Hahn strömt. Bis zu diesem Punkt hat das Wasser allerdings einen weiten Weg zurücklegen müssen – ein Weg voller Fakten und Informationen, die in Helenabrunn erlebbar gemacht wurden. Dabei blickt die NEW auch auf die 100-jährige Geschichte des Wasserwerks mit historischen Betrachtungen der Trinkwasserversorgung zurück, so kann in der neu gestalteten Dampfmaschinenhalle, die heute als Vortrags- und Konferenzraum dient, eine Dampfkolbenpumpe, Baujahr 1901, besichtigt werden.

Foto: Rheinischer Spiegel

Hierzu wurde ein Wassererlebnispfad geschaffen der auf der einen Seite technische Fakten zum Betrieb eines Grundwasserwerks anschaulich darlegt und auf der anderen Seite großen und kleinen Besuchern den Weg des Wassers erklärt. Schließlich ist es eben nicht selbstverständlich, dass das Wasser „mal eben“ immer zur Verfügung steht. Auf dem Außengelände des Wasserwerks Helenabrunn wurden hierzu informative Tafeln aufgestellt rund um das Thema Trinkwasser und Abwasser.
Die integrierte Wasserwerkstatt gibt zusätzliche Anregungen zum Nachdenken und Begreifen der lebenswichtigen Flüssigkeit – matschen, arbeiten und experimentieren ist hier nicht nur erlaubt, sondern auch gewünscht.

Geöffnet ist der Wassererlebnispfad bei kostenlosem Eintritt in der Zeit zwischen dem 1. April und dem 20. September samstags von 11:00 bis 16:00 Uhr. Schulklassen und Gruppen können das Infozentrum nach Terminabsprache besuchen, Ansprechpartnerin Renate Gluth ist erreichbar unter Telefon 02166 688-2406 oder renate.gluth@new.de.

Foto: Rheinischer Spiegel

Außerhalb dieser Zeiten lädt der vor dem Gelände liegende Natur- und Steingarten jederzeit zum Verweilen ein. Entstanden ist dieser aus einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen NABU und NVV AG, die sich seit 1987 positiv weiterentwickelt hat. Neben einem Ruheraum für Mensch und Tier wurde hier eine Heide sowie eine Trockenmauer angelegt und ein Teil modelliert. Viele verschiedene Gesteinsformen und –arten, darunter Quarzite mit Lebensspuren oder paläozoische Grauwacken, ergänzen den geologischen Aspekt des Natur- und Steingartens. (nb)

Wasserwerk Helenabrunn, Kaldenkirchener Straße 250, 41066 Mönchengladbach

Foto: Rheinischer Spiegel