Wie erkennt man gute spanische Rotweine?

Spanische Rotweine gelten als ganz besondere Delikatesse und sind äußerst beliebt. Doch wie zeichnen sich eigentlich gute spanische Rotweine aus und woran erkennt man diese?

Service – Diesen Fragen gehen wir im Folgenden auf den Grund.

Beste Rotweine aus Spanien: Das macht sie aus

Wer an Spanien denkt, der hat natürlich sofort die klassischen Bilder im Kopf: Lange Strände, Korkeichen, deftiges Essen und dazu ein Glas des guten, trockenen spanischen Rotweins. Der spanische Rotwein hat viele charakteristische Merkmale und ist sowohl zum Essen als auch, um einen wunderschönen Sommertag ausklingen zu lassen, perfekt geeignet. Online finden Sie die besten Rotweine aus Spanien, in einer üppigen Auswahl. Gerade rote Rebsorten lieben das sonnenverwöhnte Spanien und sorgen für ein ganz besonderes Aroma.

Foto: Life-Of-Pix/Pixabay

Wie finden Sie gute spanische Rotweine?

Wer frisch in die Weinwelt einsteigt, der wird von den Massen an Informationen häufig förmlich erschlagen. So gibt es eine Vielzahl von An- und Ausbauarten, unterschiedliche Winzer, Rebsorten, Geschmacksrichtungen und Anbaugebiete. Alle Informationen prasseln auf den Weinliebhaber ein. Deshalb haben wir Ihnen im Folgenden einige Kriterien herausgearbeitet, anhand derer sich der Wein einschätzen lässt. So können Sie eine Auswahl treffen und im besten Fall Ihren persönlichen Favoriten finden.

Auszeichnungen helfen bei der Orientierung

Die besten Rotweine sind nur schwer auf den ersten Blick zu erkennen. Doch keine Sorge: Es gibt eine sehr einfache Möglichkeit, sich zu orientieren. Die Auszeichnungen geben gute Orientierungspunkte, wie gut der Wein wirklich ist. Fachmagazine und Weinkritiker probieren sich täglich durch eine Fülle an unterschiedlichen Weinen aus der ganzen Welt und vergeben Punkte. Dabei wird sich in der Regel an einem weltweit anerkannten System orientiert, welches auf 100 Punkten basiert. Geruch, Geschmack und Gesamteindruck des Weines werden dabei unter die Lupe genommen. Die besten Rotweine findet man im Bereich ab 90 Punkten aufwärts. Auszeichnungen, an denen Sie sich orientieren können sind:

  • Frankfurter Wine Trophy
  • Berliner Wine Trophy
  • Der IWSC Award
  • Falstaff-Bewertungen
  • Der Mundus Vini Preis

Darüber hinaus gibt es natürlich noch eine Vielzahl an weiteren Auszeichnungen und Preisen, die auf gute Rotweine hinweisen können. Schauen Sie entweder direkt auf die Flasche, ob eine der Auszeichnungen enthalten ist oder, wenn eine unbekannte Auszeichnung aufgedruckt ist, wer hinter der Auszeichnung steckt. Darüber hinaus können Sie auch online direkt über die auszeichnenden Institute nach getesteten spanischen Rotweinen schauen. Noch schöner ist es natürlich, sich eine ganz persönliche Rangliste zu erstellen und diese mit jedem Glas weiter auszubauen. Schlussendlich kommt es schließlich auf den eigenen und individuellen Geschmack an. Dazu erklären wir Ihnen im Folgenden, anhand welcher Faktoren sich spanische Weine unterscheiden.

Die Qualitätsstufen von spanischen Weinen

Spanische Weine sind generell von erstklassige Qualität. Seit 1970 gibt es jedoch ein Klassifizierungssystem, mit unterschiedlichen Qualitätsstufen. Über die Hälfte aller spanischen Weine trägt dabei den besten Status. So gibt es den Tafelwein, hierbei ist keine Angabe von Herkunft, Rebsorte oder Jahrgang enthalten. Der Landwein verfügt dagegen lediglich über eine Angabe von Herkunft, Rebsorte und Jahrgang. Die Klasse DO erfordert zusätzlich strenge Auflagen rund um Rebsorten und Herstellungsmethoden.

Die Klasse DOCa steht für eine besonders hochwertige Qualität, zum Beispiel für Weine aus der Region Rioja. Weitere Qualitätsmerkmale bei spanischen Weinen sind bestimmte Begriffe, die den Weinen zugeordnet sind. Joven sind junge Weine, die nicht im Fass gereift sind. Crianza reifen sechs Monate im Fass und 12-18 Monate in der Flasche. Reserva reifen dein ganzes Jahr lang im Fass und zwei Jahre in der Flasche. Der Gran Reserva reift sogar ganze zwei Jahre im Fass und drei Jahre in der Flasche.

Spaniens Rotweinsorten

In Spanien gibt es viele verschiedene Rotweinsorten, wir haben einige Klassiker für Sie herausgestellt:

Bobal

Dies ist eine lange unterschätzte Rebsorte, die vor allem für günstigen Massenwein herangezogen wurde. Seit etwa 20 Jahren finden sich in den südspanischen Anbaugebieten jedoch vermehrt Erzeuger, die es verstehen, hervorragenden Rotwein aus der Traube zu gewinnen. Die Sorte ergibt körperreiche, rot- und schwarzfruchtige Rotweine.

Cariñena (Mazuelo)

Diese Sorte ist heute vor allem in Katalonien beliebt und entspricht der höchsten und besten Klassifizierung. Durch einen hohen natürlichen Säureanteil ergibt sie frische und gut strukturierte sowie kraftvolle Rotweine.

Garnacha Tinta

Gleich mehrere Rebsorten aus Spanien haben ihren Ursprung am Flusslauf des Ebro. So auch diese Sorte. Sie bringt viel Frucht und Konzentration mit, Säure und Tannin fallen dagegen eher gering aus. Die Weine sind daher entsprechend weich und dicht. (opm)

Ein Kommentar

  1. Ich bin ein Freund von Weinen und schätze diese Vielfalt der Naturbelassenen Erzeugnisse die der Weinhandel so mit sich bringt.
    Prämierung und Nominierung Weltweit bester Weine, die einen historische tradition aufweisen, haben Auflistungen mit den besten Attributen reine Naturerlebnisse im Gourmet-Bibel zu finden sind.
    Diese Naturbelassene Weine so haben die Großgriechischen Kolonien die Weinrebe nach Spanien gebracht, und auch nach Nordafrika und Südfrankreich.
    Damit ist das Wissen der Griechen und Etrusker über Weinanbau den Kelten weitergegeben worden.
    Im 8 Jahrhundert wurde in Speyer, Mainz und Worms erste Weinorte und Anbauung erwähnt.

    In Mesopotamien wurde vor 8000 Jahren Trauben gepresst, um Wein herzustellen zu können, was den Römer vor 2000 Jahren in unseren deutschen Regionen in unsere deutschen Geschichte einging.

    Klassiker und Klassifizierungen hervorragender Rotweine oder Weißweine, da sind viele Fragen gestellt mit mehreren Systemen und Bewertungen, die sich mit der Zeit immer neu Aufgestellt haben, wo in erster Linie Geruch und Geschmack und der Gesamteindruck die größte Rolle spielt.
    Jeder Mund schmeckt anders und die Krönung macht sich jeder selbst, und das ist die Auszeichnung die Automatisch die Nachfrage Regelt.

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