10 Jahre BahnRadweg Kreis Viersen – Radroute führt auf den Spuren alter Bahntrassen

Diese 37 Kilometer lange Radroute verläuft auf alten Bahnflächen, parallel zu ehemaligen Bahntrassen und teilweise auf der ausgeschilderten Themenroute „BahnRadweg“ durch den Kreis Viersen. Der insgesamt rund 125 Kilometer lange BahnRadweg steht den Radfahrenden seit Mitte 2012 zur Verfügung und verbindet alle neun Städte und Gemeinden des Kreises.

Kreis Viersen – Die Radroute startet am Knotenpunkt (KP) 34 in Grefrath-Oedt und führt vorbei an der Ruine der Burg Uda. Von der im Jahr 1313 erstmals urkundlich erwähnten ehemaligen Burganlage ist heute nur noch der Rundturm zu sehen. Dieser wurde im Jahr 2013 saniert und lädt Besucherinnen und Besucher zu einer historischen Ausstellung ein.

Auf zum Teil unbefestigten Wegen geht es durch das Landschaftsschutzgebiet Niersniederung zum KP 58. Die Radelnden erreichen den BahnRadweg Kreis Viersen und fahren auf diesem über den KP 2 in Süchteln-Vorst zum KP 7. Auf dem Weg zu KP 79 im Ortsteil Vorst der Stadt Tönisvorst verläuft die Tour über eine ehemalige Bahntrasse, auch „Schlufftrasse“ genannt. Etwas abseits der Route Richtung KP 42 liegt Haus Neersdonk. Die ehemalige Wasserburg aus dem 17. Jahrhundert befindet sich heute in Privatbesitz. Auf Wirtschaftswegen geht es entlang des Landschaftsschutzgebietes Schleck zum KP 33. Die Radelnden erreichen erneut den BahnRadweg auf der ehemaligen Bahnstrecke Kempen – Oedt – Süchteln der Crefelder Eisenbahn.

Die Burg Uda ist das Oedter-Wahrzeichen von dem sich der Name ableitet. Foto: Rheinischer Spiegel

Im weiteren Verlauf passieren die Teilnehmenden KP 4 sowie KP 9 und erreichen KP 10 am Peterturm in Kempen. Über den KP 11 am Bahnhof Kempen geht es stadtauswärts zum KP 52. Hier verlassen die Radelnden das Stadtgebiet und fahren durch Scheifeshütte im Landschaftsschutzgebiet Königshütte zum KP 46. Weiter Richtung Norden führt die Route zum KP 12 im Ortskern von St.-Hubert und über den KP 13 in Schauteshütte. Zurück geht es über die KP 52 und KP 11 ein weiteres Mal zum BahnRadweg in Kempen.

Die Route führt entlang der historischen Altstadt von Kempen. Hier lohnt ein Besuch der Innenstadt mit einer Vielzahl denkmalgeschützter Bauwerke sowie Patrizierhäusern und Fachwerkbauten. Im weiteren Verlauf passieren die Radfahrenden zunächst KP 8 am Kuhtor. Es ist das einzige noch erhaltene Stadttor von Kempen und wurde im Jahr 1350 erbaut. Hinter KP 94 geht es vorbei an der Kempener Turmmühle aus dem Jahr 1481 bis zum KP 10. Auf dem Weg zu KP 7 führt die Route auf der stillgelegten Bahntrasse Kempen – Kaldenkirchen der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft zum KP 5 in Grefrath-Mülhausen. Die Radler erreichen KP 81 an der Niers und verlassen den BahnRadweg. Sie fahren auf unbefestigten Wegen entlang der Niers Richtung Süden und erreichen nach rund 37 Kilometern wieder den Ausgangspunkt der Tour am KP 34 in Grefrath-Oedt.

Knotenpunkte zum Nachradeln:
34 – 58 – 2 – 7 – 79 – 42 – 33 – 4 – 9 – 10 – 11 – 52 – 46 – 12 – 13 – 52 – 11 – 8 – 94 – 10 – 7 – 5 – 81 – 34  (opm)

 

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