Die Viersener FDP lehnt die Kita-Pläne der Landesregierung ab

Laut Medienberichten plant die schwarz-grüne NRW-Landesregierung in einem bislang geheim gehaltenen Eckpunktepapier die Einführung von Elternbeiträgen auch in den beitragsfreien Kita-Jahren, wenn die Betreuungszeit über 35 Stunden hinausgeht. Zudem soll es deutliche Abstriche bei der Betreuungsqualität geben.

Viersen – Dr. Frank a Campo, der jugendpolitische Sprecher der Viersener Liberalen, kritisiert das scharf: „Die Politik von CDU und Grünen in Nordrhein-Westfalen fährt die Kitas vor die Wand. Die Pläne der Landesregierung bedeuten weniger Plätze, weniger Erzieherinnen und Erzieher, weniger Qualität, weniger Betreuung – bei höheren Kosten für die Eltern. Das ist genau das Gegenteil von dem, was wir vor Ort in Viersen brauchen!“ Die Freien Demokraten fordern, dass es noch vor der Kommunalwahl vollständige Transparenz über die Pläne der Landesregierung geben muss.

Der Viersener Bürgermeisterkandidat der Freidemokraten, Dr. Morten Endrikat, verspricht: „Mit mir als Bürgermeister wird es keine Beitragsexplosion für Familien geben. Denn wenn es sich zukünftig für Familien wegen der Zusatzbelastung nicht mehr rechnet, in Vollzeit zu arbeiten und die Arbeitszeit reduziert werden muss, dann ist das ein Bärendienst an der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und schadet dem Ruf Viersens, eine familien- und kinderfreundliche Stadt zu sein.“ (opm/Pressemitteilung FDP Viersen)