Wenn Trommeln und Flöten seit hundert Jahren durch Viersen klingen, dann steckt dahinter auch das Tambour Corps 1925 e. V., das in diesem Herbst ein stolzes Jubiläum begeht. Vom 3. bis zum 5. Oktober verwandelt sich der Gewerbepark Feldmühle in ein Festareal, das Tradition, Musik und Gemeinschaft miteinander vereint.
Von RS-Redakteur Dietmar Thelen
Viersen – Der Auftakt gehört der Musik der Gegenwart: Am Freitagabend öffnet das Festzelt auf der Gladbacher Straße 189 seine Türen für die „Blau-Weiße Nacht“. Ab 19 Uhr bringt die Coverband FarbTon mit rockigen und poppigen Klassikern das Zelt zum Beben. Die Eintrittskarten sind für 5 Euro im Vorverkauf bei den Auftritten des Corps erhältlich.
Doch der Höhepunkt der Festlichkeiten kündigt sich am Sonntag an, wenn sich ab 10 Uhr an der Josefskirche ein farbenprächtiger Festzug in Bewegung setzt. Musiker in Uniformen, Vereinsfahnen und der Klang traditioneller Märsche geleiten die Zuschauer auf eine Route durch die Innenstadt. Über Gereonsplatz, Große Bruchstraße und Königsallee führt der Weg bis vor das Stadthaus. Dort erwartet die Besucher ein selten erlebtes Schauspiel: Der Große Zapfenstreich, dargeboten vom Tambourkorps Germania Willich und dem Bundesschützen-Musikkorps Kleinenbroich, füllt den Rathausvorplatz mit feierlichem Klang.
Gegen 11:30 Uhr setzt sich der Zug erneut in Bewegung. Durch den Rathauspark, über die Peters- und Wilhelmstraße bis hin zur Gladbacher Straße zieht die Formation schließlich zum Festzelt. Dort beginnt gegen Mittag ein zünftiger Frühschoppen, begleitet von den Klängen von DJ Chris, der die Gäste bis in den Nachmittag hinein unterhält. Als Schirmherr konnte Hans-Willy Bouren gewonnen werden. (dt)





