Dülken rüstet sich für den Rosenmontag: So ziehen die 140 Einheiten durch die Narrenstadt

Wenn es in der Stadt mit dem Stripke wieder „Gloria tibi Dülken!“ schallt, dann ist klar: Der Rosenmontag steht vor der Tür. Am 16. Februar 2026 zieht ab 13:11 Uhr einer der größten Rosenmontagszüge der Region durch die traditionsreiche Narrenstadt Dülken – bunt, laut und jeck wie eh und je.

Dölke – Startpunkt des närrischen Spektakels ist wie gewohnt der Bereich der Narrenmühle an der Rheindahlener Straße/Waldnieler Straße, ehe sich der Zug an der Kreuzung Lange Straße/Eintrachtstraße offiziell in Bewegung setzt. Von dort aus bahnt sich der karnevalistische Lindwurm seinen Weg durch die Stadt bis zum großen Höhepunkt am Alten Markt.

In diesem Jahr wartet der Zug mit beeindruckenden Zahlen auf: 140 Einheiten und rund 2.400 aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer sorgen für ein farbenfrohes Bild und ausgelassene Stimmung entlang des gesamten Zugwegs. Mehr ging nicht – denn nach Meldeschluss gingen zwar noch weitere Anmeldungen ein, doch diese mussten schweren Herzens abgelehnt werden. „Mit 140 Einheiten ist der Zug an der Grenze des Machbaren“, heißt es aus den Reihen des Vaterstädtischen Vereins. Ein Zug mit nahezu 160 Einheiten hätte den organisatorischen Rahmen gesprengt.

Kommentiert wird der Rosenmontagszug an der Langen Straße sowie am Alten Markt, wo die Ehrengäste auf der Tribüne des Vereins Platz nehmen und das närrische Treiben genießen können.

Der Zugweg bleibt gegenüber dem Vorjahr unverändert und führt über Lange Straße, Theodor-Frings-Allee, Peterborough-Platz, Tilsiter Straße, Friedrichstraße, Martin-Luther-Straße, Viersener Straße und Marktstraße bis zum Alten Markt. Die Auflösung erfolgt schließlich auf dem Wilhelm-Cornelissen-Platz.

Dülken darf sich also auf einen Rosenmontag freuen, der seinem Ruf als Hochburg des Straßenkarnevals einmal mehr gerecht wird – mit tausenden Jecken, Kamelle-Regen und ganz viel guter Laune. (sk)


Regelungen an den Zugwegen

Die Stadt Viersen macht darauf aufmerksam, dass wegen der Karnevalszüge im Stadtgebiet Halteverbotszonen eingerichtet und Straßen gesperrt werden. Widerrechtlich geparkte Fahrzeuge werden abgeschleppt, die Kosten werden dem Falschparkenden auferlegt.

Grund für diese Maßnahmen ist, dass die Zugwege und auch die Bereiche, in denen sich die Züge aufstellen, frei von parkenden Fahrzeugen sein müssen. Dabei ist zu beachten, dass die Halteverbote bereits vor Beginn der Züge gelten. Dadurch wird ermöglicht, dass im Weg stehende Autos rechtzeitig durch ein von der Stadt beauftragtes Unternehmen umgesetzt werden können.

Darüber hinaus werden Straßen gesperrt, durch die sich die Karnevalszüge bewegen. Großtafeln zeigen die die betroffenen Bereiche auf. Die Halteverbote und die Straßensperren dauern an, bis die nach dem jeweiligen Zug stattfindende Straßenreinigung beendet ist.

Keinesfalls sollte direkt hinter dem Zug in die gesperrten Bereiche eingefahren werden, um sich eventuell einen der dann freien Parkplätze zu sichern. Das ist nicht nur verboten, sondern bedeutet darüber hinaus eine Gefährdung für die Feiernden am Zugweg. Zudem erschwert es dem Reinigungs-Team, das im Anschluss an den Zug die Straßen säubert, die Arbeit. In früheren Jahren kam es leider immer wieder zu unschönen Situationen und Behinderungen, während die Städtischen Betriebe ihrer Arbeit nachgingen.

Die Haltverbote in Dülken gelten am Rosenmontag, 16. Februar 2026, ab 8 Uhr, die Durchfahrt durch die gekennzeichneten Bereiche ist ab 10 Uhr nicht mehr möglich. Gegen 21 Uhr sollen alle Beschränkungen aufgehoben werden. (opm)

Foto: Rheinischer Spiegel

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