Liedgut made in Dölke: Gloria tibi Dülken!

Gloria tibi Dülken!

O Dülken, meine Vaterstadt,
Des Rheinlands Edelstein.
Es preist die Chronik Blatt für Blatt
Dich, Stadt der Narretein!
Gleichviel wo fern in fremdem Land
Sich deine Kinder seh’n,
Sie reichen herzlich sich die Hand,
Wenn sie beisammen stehn.
Und wie in alter Zeit,
So rufen sie noch heut:
Gloria, Gloria, Gloria tibi Dülken!
Gloria, Gloria, Gloria tibi Dülken!

Die Dülkener, die aus gutem Holz,
Die waren ohne Frag‘
Auf unsere Vaterstadt sehr stolz
Bis auf den heut‘gen Tag
Die Mühle und das Steckenpferd,
Die allen wohl vertraut,
Sind uns noch heute lieb und wert,
Drum jubeln wir auch laut.
Selbst in der Wiege klein,
Hört man die Babies schrein:
Gloria, Gloria, Gloria tibi Dülken!
Gloria, Gloria, Gloria tibi Dülken!

Wir lieben seht das Possenspiel
Voll weiser Phantasie.
Das junge Licht, die alte Mühl‘,
Die Mond-Akademie.
All‘ das ist unser Eigentum,
Und naht die Faschingszeit,
Dann strömt herbei zu Dülkens Ruhm,
Das Volk von nah und weit.
Dann singt die Bürgerschaft,
Den Hymnus voller Kraft
Gloria, Gloria, Gloria tibi Dülken!
Gloria, Gloria, Gloria tibi Dülken!

Musik und Text von Heinz Luhnen, Dülken

Berti Vogts promoviert im Rahmen einer Orpheums Veranstaltung zum Dr. hum.c. – Foto: Privatarchiv Karl Giesen