Mit einem symbolischen Baustart hat gestern auf dem Gelände des Sportparks Süchtelner Höhen der Ausbau der Sportinfrastruktur begonnen. Der ASV Süchteln setzte damit den Startpunkt für ein neues Multifunktionskleinspielfeld und eine zusätzliche Hammerwurfanlage.
Von RS-Redakteurin Sabrina Köhler und Martin Häming
Viersen-Süchteln – Bereits seit Jahren hat der ASV Süchteln mit einem deutlichen Zulauf, vor allem im Nachwuchsfußball, zu tun. Die vorhandenen Kapazitäten reichten nach Angaben aus dem Vereinsumfeld längst nicht mehr aus, um den Bedarf an Trainingszeiten und Spielflächen vollständig aufzufangen. Mit dem neuen Kleinspielfeld verfolgt der Verein daher das Ziel, zusätzliche, wetterunabhängig nutzbare Möglichkeiten zu schaffen, die den Sportbetrieb über die gesamte Saison hinweg stabilisieren und entzerren sollen. Insbesondere für Kinder- und Jugendmannschaften wird damit ein Raum entstehen, der dem stetig gewachsenen Trainingsbetrieb besser gerecht wird. Die Stadt Viersen beteiligt sich an dem Vorhaben mit 100.000 Euro.

Der Baustart auf den Süchtelner Höhen war daher nicht nur als funktionaler Schritt zu verstehen, sondern auch als sichtbares Zeichen einer länger vorbereiteten Zusammenarbeit zwischen Verein, Stadt und Förderern. Das Vorhaben wurde aus Eigenmitteln des ASV, aus kommunalen Mitteln und mit Unterstützung der Sparkassenstiftung der Sparkasse Krefeld finanziert. Hinzu kamen Beiträge privater Unterstützer, deren Engagement das Projekt erst in dieser Form möglich macht. Die Beteiligten sprachen von einer konzertierten Anstrengung, die beispielhaft zeige, wie sich sportliche Infrastruktur in kommunaler und zivilgesellschaftlicher Verantwortung entwickeln lasse.
Beim Termin hob Bürgermeister Christoph Hopp die Bedeutung des Vorhabens für die Stadt und für den organisierten Sport hervor. Er würdigte ausdrücklich den Einsatz des Vereins, der erneut eine große Kraftanstrengung unternommen habe, um die Anlage zu realisieren. Das neue Kleinspielfeld und die Hammerwurfanlage seien, so Hopp, ein deutliches Signal für den Sport, für Kinder und Jugendliche sowie für das Ehrenamt in Viersen. Besonders betonte er das Zusammenwirken der verschiedenen Partner, das das Projekt getragen habe. Die Zusammenarbeit von Verein, Stadt, Sparkassenstiftung und privaten Unterstützern sei in dieser Form bemerkenswert und verdiene Anerkennung.

Neben dem multifunktional nutzbaren Spielfeld ist auf dem Gelände eine neue Hammerwurfanlage für die Leichtathletikabteilung des Vereins vorgesehen. Damit erhält auch die Leichtathletik im Sportpark Süchtelner Höhen eine zusätzliche, spezialisierte Trainingsmöglichkeit. Die Anlage ist als Ergänzung zu den bereits bestehenden Sportflächen gedacht und soll dazu beitragen, den Sportpark insgesamt vielseitiger und leistungsfähiger zu machen. Für den Verein ergibt sich daraus die Chance, mehrere Disziplinen parallel und unter verbesserten Bedingungen zu organisieren.
Der zeitliche Rahmen des Projekts ist klar umrissen. Das neue Spielfeld soll möglichst rechtzeitig zur kommenden Fußballsaison im August fertiggestellt werden. Für den Vereinsalltag ist dieser Termin von erheblicher Bedeutung, weil die Fläche vor allem im Jugendbereich Entlastung bringen und Engpässe reduzieren soll. Je nach Baufortschritt und Witterung werden die Arbeiten auf eine zügige Umsetzung ausgelegt. Der symbolische Spatenstich markierte insofern nicht nur den formellen Beginn der Bauphase, sondern auch den Auftakt zu einem Projekt, das im laufenden Sportbetrieb bald spürbare Auswirkungen haben wird. (sk)





