Die Geschäftsführung des Jobcenters Kreis Viersen hat Anfang Januar Axel Hummen übernommen. Die Trägerversammlung, sie setzt sich aus Vertretern des Kreises Viersen und der Agentur für Arbeit Krefeld/Kreis Viersen zusammen, hat den Grefrather zum Nachfolger von Franz-Josef Schmitz bestellt, der in den Ruhestand gegangen ist.
Viersen – Axel Hummen ist studierter Finanzwirt, verheiratet und hat zwei Kinder. Nach seinem Studium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Münster war der heute 59-jährige seit Anfang der Neunziger für die Kreisverwaltung Viersen tätig, dort in verschiedenen Führungspositionen, u.a. als Verwaltungsleiter und stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes. Seit 2014 war er bis zuletzt bereits stellvertretender Geschäftsführer und Bereichsleiter des Jobcenters Kreis Viersen.
Hummen umschreibt seine Zielsetzungen wie folgt: „Ich verstehe das Jobcenter Kreis Viersen als modernen, zukunftsorientierten Dienstleister in einem Arbeitsmarkt, der sich in einem rasanten Wandel befindet. Mein Ziel ist es, dass wir unseren Kundinnen und Kunden auf Augenhöhe begegnen und ihnen als verlässlicher Lotse den Weg ebnen – sei es durch die intensive persönliche Beratung oder digitale Angebote.“ Ein besonderes Augenmerk gelte der engen Zusammenarbeit mit den Partnern in der Region. Die komplexen Herausforderungen wie der Fachkräftemangel und die digitale Transformation ließen sich nur im Schulterschluss lösen.
„Wir werden die Kooperation mit der kommunalen Familie, der Agentur für Arbeit, den Wirtschaftsverbänden und der Euregio weiter intensivieren“, so der neue Geschäftsführer. „Nur durch diese Vernetzung können wir passgenaue Lösungswege entwickeln. Unser Fokus liegt hierbei klar auf Qualifizierung und Weiterbildung, um Menschen nachhaltig in den Arbeitsmarkt von morgen zu integrieren.“ Trotz der Ausrichtung auf den Arbeitsmarkt bleibe die soziale Absicherung weiterhin auch Kernaufgabe des Jobcenters. „Wir sind und bleiben ein starker Sozialpartner für Menschen und Familien in Notlagen. In schwierigen Lebensphasen können sich die Bürgerinnen und Bürger auf uns als verlässlichen Anker verlassen.“ (opm)





