Gute Nachrichten aus Düsseldorf: Die dort beheimatete NRW-Stiftung schützt einen wertvollen Lebensraum für zahlreiche bedrohte Vogelarten im Kreis Viersen. Sie hat ein Flurstück im Hoffbruch im Willicher Stadtteil Neersen erworben. In dem Gebiet brüten auch Kiebitze, deren Bestände in Nordrhein-Westfalenin den vergangenen Jahren dramatisch zurückgegangen sind.
Willich/Neersen – „Bei diesem Grundstück handelt es sich um eine naturschutzfachlich vielversprechende Fläche, die als bedeutendes Biotop für zahlreiche wassergebundene Arten fungieren kann. Insbesondere Vögel finden hier ein kleines Refugium“, so Stiftungspräsident Eckhard Uhlenberg. Die Feuchtwiese mit einem kleinen Tümpel ist aktuell verpachtet und wird extensiv bewirtschaftet, was auch künftig so bleiben soll.
Die Fläche liegt inmitten der Niersniederung. Seit 2022 finden hier Vogelbeobachtungen im Zusammenhang mit dem Kiebitz-Schutzprogramm des NABU Willich statt. Dabei haben die Naturschützenden Arten wie die Bekassine, Wiesen- und Bergpieper, Bruchwasserläufer, Goldregenpfeifer und Purpurreiher nachgewiesen. Weißstorch, Wasserralle und Kiebitz brüten sogar in unmittelbarer Nähe des Grundstücks, das die NRW-Stiftung nun erwerben wird.
Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung konnte seit ihrer Gründung 1986 fast 4.000 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt rund 340 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie vom Land NRW, aus Lotterieerträgen von Westlotto, aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. Mehr Informationen auf www.nrw-stiftung.de und im Podcast „Förderbande“. (opm)




