Dinosaurier, Dodo & Co. – Das Naturhistorische Museum in London macht Evolution erlebbar

Das Naturhistorische Museum in London gehört zu den weltweit führenden wissenschaftlichen Forschungszentren und ist eine der beliebtesten Besucher-Attraktionen in Großbritannien. Im Jahr genießen mehr als fünf Millionen Menschen die Galerien, Ausstellungen, Veranstaltungen und Bildungsprogramme.
Von RS-Redakteurin Ebru Ataman

London/Reisen Das Museum beherbergt etwa 70 Millionen verschiedene Objekte, darunter zahlreiche Dinosaurierskelette, Fossilien (unter ihnen ein Archaeopteryx), Ausstellungsstücke aus der Flora und Fauna, das 30 Meter lange Skelett eines Blauwals oder das Modell des um 1690 ausgestorbenen Dodos. 80 Millionen Pflanzen, Tiere, Fossilien, Felsen und Mineralien die 4,6 Milliarden Jahre Geschichte den Besuchern näherbringen.

Foto: Rheinischer Spiegel

In Zusammenarbeit mit dem Geologischen Museum ist hier zudem die größte Meteoritensammlung der Welt untergebracht. In den „Earth Galleries“ wird die Entstehung der Erde lebendig. Man kann ganz gefahrlos einen simulierten Vulkanausbruch oder ein Erdbeben miterleben. Eine der größten Attraktionen des Museums ist der Tyrannosaurus rex, ein Roboter, der sich lebensecht verhält und nach den Besuchern schnappt und brüllt.

Hinter den Kulissen nutzen mehr als 350 Wissenschaftler und Studenten die Sammlung für die Erforschung einiger der größten Herausforderungen der Menschheit, wie die Beseitigung von parasitären Krankheiten oder die Messung der Auswirkungen des Klimawandels. Dazu werden die Sammlungen ständig erweitert und die Klassifizierung neuer Arten erforscht. (ea)

The Natural History Museum
Cromwell Road
London SW7 5BD
http://www.nhm.ac.uk/

Fotos: Rheinischer Spiegel