Auch im ländlichen Raum gelingt eine hochwertige medizinische Versorgung mit Spezialisten – dank guter Vernetzung. Das zeigt eindrücklich die Zertifizierung des MVZ OnkoNett durch die Deutsche Krebsgesellschaft. Mit seinen Standorten in Viersen und Nettetal ist OnkoNett jetzt offiziell ambulanter internistisch-onkologischer Kooperationspartner des Lungenkrebszentrums der Kliniken Maria Hilf Mönchengladbach.
Kreis Viersen – Lungentumore werden hier nach neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft behandelt. Die Behandlung gilt als Vorreiter für die Personalisierte Medizin. Als Mitglied des nationalen Netzwerks genomische Medizin werden regelmäßig Genanalysen der Tumorzellen vorgenommen und die Behandlung darauf ausgerichtet.
Für Patientinnen und Patienten ist aber nicht nur die High-end-Medizin wichtig. Lebensqualität und Lebenszeit werden auch durch andere Maßnahmen gewonnen: Besonders wichtig sind hier Ernährungstherapie und onkologische Trainingstherapie. Auch hier kommt die Netzwerkbildung wieder zum Tragen. Kooperationspartner bieten an beiden Standorten regelmäßige Analysen der Körperzusammensetzung und darauf abgestimmte Ernährungsberatung an. Neu hinzugekommen ist jetzt die onkologische Trainingstherapie.
In Viersen hat sich das Team von Rehasport Ambrassat (ebenfalls im Ärztehaus vor dem AKH Viersen ansässig) speziell hierzu fortgebildet. In Nettetal übernimmt Nette-Vital diese Aufgabe. In kleinen Gruppen bis zu 5 Personen wird sehr individuell geübt, speziell angepasst an die Bedürfnisse von Krebs-Patient:innen vor, während und nach der Therapie-Phase. Das Programm wurde am Centrum für integrative Onkologie der Uniklinik Köln in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule entwickelt. Studien zeigen bei den Trainierenden eine gesteigerte Lebensqualität und ein besseres Ansprechen der Therapie. Die AOK und einige weitere Krankenkassen übernehmen die Kosten hierfür im Rahmen eines Modellprojekts. (opm)



