Aus drei mach eine: Die Friseur-Innungen in der Region haben fusioniert. Zur Obermeisterin wurde Alexandra Houx-Brenner gewählt. „Wir sind Glücklichmacher“, sagt sie. Ein wichtiges Thema im Friseurhandwerk ist Künstliche Intelligenz.
Region – 174 Salons mit 136 Auszubildenden: Das ist die neue Friseur-Innung Niederrhein. Dazu schlossen sich in der Hausbrauerei Schmitz-Mönk in Willich die drei Friseur-Innungen Krefeld, Kreis Viersen und Rhein-Kreis Neuss zusammen. Obermeisterin ist Alexandra Houx-Brenner. Ihre Stellvertreter sind Birgit Piombino-Hochbruck und Marco Filz, die beiden bisherigen Obermeister aus Krefeld und dem Rhein-Kreis Neuss. Als Lehrlingswartinnen sind Andrea Jendroszkowiak, Janine Kirchmair und Sandra Schmitz-Stein aktiv. Außerdem arbeiten Nadine Obermeyer-Mamdhooh, Dana Minkner, Miguel Müller, Barbara Dimitriadou, Elke Klövers, Andrea Stollenwerk und Claudia Stutz im Vorstand mit.
„Wir haben den schönsten Beruf der Welt“, sagt Alexandra Houx-Brenner (57). Friseurinnen und Friseure könnten Dates retten und zu erfolgreichen Bewerbungsgesprächen beitragen. „Wir sind Glücklichmacher“, betont Houx-Brenner, die seit 2017 bereits Obermeisterin der Friseur-Innung Kreis Viersen war. Sie freut sich auf die neue Aufgabe: „Ich bin eine Teamplayerin und darf mit einem hervorragenden Vorstand zusammenarbeiten. Als größere Innung können wir viele neue Dinge anpacken und haben mehr Gewicht, auch beim Friseur- und Kosmetikverband auf Landesebene.“
Konkret hat sich die Obermeisterin vorgenommen, noch mehr für die angehenden Friseurinnen und Friseure zu tun. „Wir wollen einen Fachbeirat gründen, um die Ausbildenden zu fördern und sie vielleicht auch an Wettkämpfe in unserem Beruf heranzuführen“, erläutert Alexandra Houx-Brenner. Mit einem Ausbilder-Stammtisch will sie die Zusammenarbeit zwischen Betrieben, Innung und Berufsschule intensivieren. Überhaupt liegt ihr das Thema „Netzwerk“ am Herzen: Mithilfe der modernen Medien sollen die Innungsmitglieder schnell über Neuigkeiten informiert werden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema KI. Spezielle Tools können etwa selbstständig Termine mit den Kundinnen und Kunden vereinbaren, individuell abgestimmte Pflegeprodukte empfehlen oder im Beratungsgespräch simulieren, wie jemand mit einer bestimmten Frisur oder Haarfarbe aussieht. „Wir werden uns in der Friseur-Innung Niederrhein intensiv damit beschäftigen, wie Künstliche Intelligenz den Salons den Arbeitsalltag erleichtern kann“, kündigt Alexandra Houx-Brenner an. (opm)





