Humba, humba, tätärä … Jeck von klein im Zirkuszelt der Ki Ka Kai a

Gestern am Mittwoch war es soweit, im Dülkener Bürgerhaus herrschte Heiterkeit. Die Ki Ka Kai a 1902 e. V. Boisheim lud ein, zur Kinderkostümparty, kunterbunt und fein. „Spiel und Spaß in der Mänege“ war das Motto klar, und schon beim Einlass jubelte die Narrenschar.
Von der Vierscher Heimatdichterin Magdalene Walther, RS-Redakteur Martin Häming und Leo Dillikrath

Dölke-Bossem – Auf der Bühne warteten Giraffe, Zebra & Co., sie winkten den Kindern fröhlich zu. Schilder mit „Humba!“ und „Tätärä!“ hoch in der Luft — oh wie schee! Die Augen glänzten groß und rund, und Lachen erfüllte jede Stund’.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Zirkusdirektor Frank Steffens moderierte mit Schwung, führte durchs Programm, heiter und jung. Mit Witz und Charme, geschniegelt und fein, stimmte er die kleinen Jecken ein. Er hob die Hand, der Tusch erklang, und Jubel hallte laut und lang.

Die Garde zog ein im stolzen Schritt, das Publikum klatschte begeistert mit. Mit ihnen kam das Dreigestirn herein, strahlend im Lichterglanz so fein. Der Auftakt war gelungen, das war klar, ein jeckes Krönchen im Narrenjahr.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Prinzessin Lina I. winkte froh, Bäuerin Emma I. ebenso. Jungfrau Abelina I. stand stolz dabei,
das erste Kinder-Dreigestirn — hurra, wie frei! Boisheim feierte voller Glück, und schaute stolz auf dieses närrische Stück.

Gemeinsam tanzte das Dreigestirn mit der Jugend voller Elan, strahlende Gesichter sah man überall sodann. Sie fegten schwungvoll über die Bühne dahin, mit Rhythmus im Herzen und Frohsinn im Sinn. Begeisterter Applaus erfüllte den ganzen Saal, es war ein mitreißendes, jeckes Spektakel allemal.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Zauberer Bastian aus Brüggen betrat die Bühne mit viel Schwung, und zog die kleinen Jecken magisch in seinen Bann im Nu. Aus Zylindern und bunten Tüchern zauberte er allerlei hervor,
und großes Staunen zog durch jedes Reihen-Tor. Mit einem lauten „Abrakadabra!“ hob er die Hand geschwind, und funkelnde Augen verrieten: verzaubert war jedes Kind.

Das große Boisheimer Prinzenpaar erschien sodann, Franz-Herbert I. und Elke I. führten an. Sie grüßten herzlich das junge Publikum, der Applaus im Saal war gar nicht stumm. Mit Würde, Freude und Narretei, waren auch sie mit Herz dabei.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

DJ Posches legte auf, der Saal vibrierte sacht, mit Beat und Musik, die Kinder zum Toben bracht’. Beim Piratentanz hüpften alle kunterbunt, lachten, kreischten, wirbelten – ein närrisches Rund. Fahnen flogen, Säbel schwangen durch die Luft, und überall lag Freude, Spaß und närrischer Duft.

Die Tanz-Gardeminis standen bereit, und zeigten ihr Können mit Genauigkeit. Im Takt der Musik, geschniegelt und klein, wirbelten sie übers Parkett hinein. Der Applaus war riesig, ehrlich und warm, und mancher hatte Gänsehaut im Arm.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Die Mini Playback Show füllte die Bühne kunterbunt und fein, die Kinder spielten Stars, mal laut, mal leise, voller Schein. Das Kinderprinzenpaar aus Dölke war mit Freude dabei, die Vierscher Kinderprinzessin strahlte — der Prinz war leider krank, oh wei! Die kleinen Regenten aus Soetele wirbelten mutig umher, es wurde gesungen, getanzt – der Applaus hallte immer mehr.

Mitmach-Musik erklang sodann, bei der wirklich jeder mitmachen kann. Es wurde geklatscht, gesungen, gelacht, und neue Freundschaften wurden gemacht. Der Saal bebte im gleichen Takt, weil jeder Jeck dort mitgemacht. Die Garde der KG De Brook Müerkes trat mit Glanz herein,
das Kinderprinzenpaar ließ die Augen leuchten fein. Sie wirbelten fröhlich, voller Schwung und Fantasie, die kleinen Narren klatschten mit voller Energie.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Giraffe und Zebra tanzten dazu, die Bühne gab einfach keine Ruh’. Konfetti wirbelte durch die Luft, es lag Karneval in jedem Duft. Das Dreigestirn genoss den Moment, denn gestern war ihr Element. Als erstes Kinder-Dreigestirn im Ort, schrieben sie Geschichte fort. Mit Stolz und einem Lächeln fein, zogen sie in die Herzen ein.

Immer wieder erklang Musik, mal leise, mal mit starkem Kick. Die Kinder tanzten voller Schwung, die Eltern schunkelten froh und jung. Die Zeit flog wie Konfetti durch den Saal, überall klangen Lachen, Musik und Karneval. Freunde aus nah und fern waren mit dabei, jeder hüpfte, schunkelte, voller Narretei. Zum Schluss stimmten alle gemeinsam das Lied an, so klar:
„Wat och passeht, dat eine is doch klar … in uns’rem Veedel, immer da!“

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Die Viersener Vierstadt schaute zu, und spürte Karneval im Nu. Gemeinsam feierte man im Saal, ein Kinderfest ganz phänomenal. Ihr erstes Kinderdreigestirn strahlte hell und klar,
die Ki Ka Kai a begann ein neues Kapitel, wunderbar. Diese Kindersitzung war ein Start,
der neue Tradition gebar. Geradeaus segelte man voraus, mit Kinderlachen im Bürgerhaus.

Man sah in strahlende Gesichter hinein, und wusste: Das musste besonders sein. Der Mittwoch war vorbei, voller Spaß und Narrenschein, doch die Erinnerungen bleiben bunt und fein. Man freut sich schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: Die Kinder sind da! Die Ki Ka Kai a bleibt jeck und bereit — für eine fantastische neue Kinderzeit. (mw)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming