Jugendliche stellten viele Fragen

Zum Auftakt des Kommunalpolitischen Praktikums 2025 lud der Jugendbereich der Stadt Viersen zum Speed-Debating ein. Im und vor dem Ernst-Klusen-Saal in der Festhalle nutzten mehr als 50 Jugendliche die Gelegenheit, Mitglieder der im Stadtrat vertretenen Parteien kennenzulernen und zu befragen.

Viersen – Die Parteien CDU, SPD, FDP, Die Grünen, Die Linke und AfD waren beim Speed-Debating vertreten. In einer kurzen Kennenlernrunde stellte sich jeweils ein Parteimitglied den jungen Menschen im Ernst-Klusen-Saal vor. Diese kamen aus den 9. und 10. Klassen Viersener Schulen. Erste Aufgabe für die Jugendlichen war, aus den Vorstellungen die jeweilige Parteizugehörigkeit zu bestimmen. Dies gelang durchweg, wenn auch nicht immer im ersten Anlauf.

Später bekamen die jungen Leute die Möglichkeit, die lokalpolitisch tätigen Menschen in kleiner Runde direkt zu befragen. Dafür war jeder Partei ein Tisch zugeordnet, dessen freie Plätze im Wechsel kleine Gruppen der jungen Teilnehmenden einnahmen. Gesprächsthemen waren unter anderem die Ausstattung der Schulen, Umweltschutz und Nachhaltigkeit, die Möglichkeiten zu politischer Mitbestimmung für junge Menschen, der öffentlichen Personennahverkehr sowie Mädchen- und Frauenrechte.

Nächstes Element des Kommunalpolitischen Praktikums wird die Veranstaltung „Ohne Theorie keine Praxis“ sein. Am Dienstag, 18. November 2025, 18 Uhr, gibt es dann in der Aula des Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasiums ausführliche Informationen zu der Frage: „Wie funktioniert Kommunalpolitik?“

Des Weiteren stehen die Teilnahme an einer Fraktionssitzung sowie der Besuch eines Ausschusses auf dem Plan. Den Abschluss des Kommunalpolitischen Praktikums bildet ein Planspiel, in dem sich die Jugendlichen als fiktive Ratsmitglieder in einer fiktionalen Ratssitzung mit einem konkreten Thema befassen – Stellungnahmen und die Formulierung von Anträgen inklusive. (opm)

Foto: Aaron Schelkes