Keine Herbstkirmes in Viersen – Stadt und Schaustellerbetriebe verzichten auf die Veranstaltung

Die Stadt Viersen hat die Viersener Herbstkirmes 2022 abgesagt. Die Entscheidung fiel in Abstimmung mit den Beschickerinnen und Beschickern. Die Kirmes hätte vom 1. bis 4. Oktober auf dem Hermann-Hülser-Platz stattfinden sollen.

Viersen – Angemeldet für die Kirmes hatten sich vier Fahrgeschäfte. Davon waren drei Kinderkarussells. Nur ein Angebot richtete sich auch an Jugendliche und Erwachsene. Hinzu kamen 14 Schaustellerinnen und Schausteller mit weiteren Kirmesgeschäften. Neben Gastronomie waren das beispielsweise Entenangeln und ein Schießwagen sowie weitere Angebote.

Eine Umfrage der Stadt unter den Bewerberinnen und Bewerbern für einen Platz auf der Viersener Herbstkirmes ergab eine deutliche Mehrheit für eine Absage. Insbesondere das Fehlen weiterer Groß-Fahrgeschäfte lasse es vernünftig erscheinen, auf die Veranstaltung zu verzichten „bevor der Ruf der Kirmes schlecht wird“. Auch hieß es, unter diesen Voraussetzungen „macht es keinen Spaß“.

Die fehlenden Bewerbungen weiterer Groß-Fahrgeschäfte führten die Beteiligten auf ein Bündel von Gründen zurück. Nach stagnierenden Gästezahlen aufgrund der Corona-Auswirkungen drohten nun weitere Umsatzrückgänge, weil die Menschen angesichts der dramatisch steigenden Energiepreise weniger Geld ausgeben.

Dem stünden höhere Kosten der Unternehmen gegenüber. Manche Fahrgeschäfte leiden unter Personalmangel. Mitarbeitende haben sich in den vergangenen Jahren neue, als krisensicherer empfundene Jobs gesucht. Ein weiteres Problem seien parallel stattfindende Groß-Kirmessen. Zeitgleich mit Viersen stehen Krefeld im Terminkalender. Diese Veranstaltung habe naturgemäß eine höhere Anziehungskraft nicht nur für Besucherinnen und Besucher, sondern auch für Beschickerinnen und Beschicker. (opm)

Ein Kommentar

  1. „Der Anfang vom Ende?“ Naja es trifft vor allem erstmal die CDU,FDP und Grün Wähler unter den Geschäftsleuten(Die SPD gibt vor Freude eine Dankesmesse). Wenn keine Leute durch Veranstaltungen in die Nähe der Geschäfte gelockt werden kommt eben niemand. Und wer hat auch noch Motivation und Lust dazu nach fast drei Jahren Gängelung.Elegant wie die Grünsozis aus einem Coronalockdown einen Energielockdown konstruieren. So eine Kirmes wird eine Luxusveranstaltung,also nix mehr für das „normale Pack“ NEW,Uniper und die Staatsbeteidigen zahlen den Eintritt für die Geisterbahn und haben glaube ich mit eingerechnet das Herbst/Winter 2022 und 2023 und Folgende zum Horrortrip mutieren. Ich wünsche mir wirklich das es mal wieder einen Winter gibt wie früher mal,mit Schnee von Novermber bis Ostern. Der Schnee deckt alles ab,vorallem das verdörte Grün und gegen Kälte und kalten Füße kann ja Der,Die und Das den Arsch hochbekommen und sich warm spazieren gehen. In Schnee und Eis ist das besonders romantisch.

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