In der vergangenen Woche wurden die ersten Störche im Süchtelner Fritzbruch gesichtet, die aus ihrem Winterquartier zurückgekehrt sind. Jetzt, mit den wärmenden Sonnenstrahlen, sind sie immer häufiger in Viersen zu beobachten.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker
Viersen – Sie sind ein immer wieder gern genutztes Fotomotiv, die Störche am Niederrhein. Etwas später als im letzten Jahr wurden die Rückkehrer aus dem Süden gemeldet, nun finden sie auch den Weg nach Viersen und werden traditionell von den Fotografen fast wie Stars willkommen geheißen. Zunehmend häufiger fliegen die stolzen Tiere nicht mehr bis nach Afrika südlich der Sahara, immer wieder sparen sie sich die gefährliche Überquerung der Meerenge in Gibraltar und überwintern in Spanien oder Südafrika.

Schon vor über 100 Jahren fühlten sich die Störche am Niederrhein wohl. Dann wurde es lange still um Meister Adebar, der allerdings im letzten Jahrzehnt immer häufiger wieder umrahmt von Weiden und Niers hier auf Nachwuchs hofft – so wie beispielsweise in der Nisthilfe im Süchtelner Fritzbruch. Das Nest wird von den Vögeln nun erst einmal repariert, damit alsbald der Nachwuchs kommen kann.
Den Weg der Störche verfolgt der NABU in seinem Blog „Störche auf Reisen„. Der Klimawandel mit seinen Dürren, die trockenen Bachläufe und die stetig sinkenden Fichtenbestände machen den beeindruckenden Tieren stark zu schaffen, dennoch … 2025 waren rund 1.000 Storchenpaare in NRW beheimatet – ein positiver Höchstand und der Bestand steigt. (nb)





