Mit dem Rad zur Photovoltaik – Stabsstelle Klimaschutz hatte zum „Wattradeln“ eingeladen

Die Stabsstelle Klimaschutz der Stadt Viersen hat eine Fahrradexkursion zu privaten Photovoltaik-Anlagen im Stadtgebiet veranstaltet. Als Kooperationspartner dabei waren die Verbraucherzentrale NRW und die Parents for Future im Kreis Viersen. 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer starteten zu der ausgebuchten Rundfahrt zu ausgesuchten Häusern unter dem Motto „Wattradeln“.

Viersen – An der ersten Station konnten Klimaschutzmanagerin Britta Bischet von der Stadt Viersen und Energieberater Michael Berger für die Verbraucherzentrale NRW den interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine sogenanntes Balkon-Kraftwerk zeigen. Die besuchte Familie nutzt diese „Stecker-Solaranlage“ als Zwischenlösung bis zur Montage einer neuen Photovoltaik-Dachanlage. Die kleinen Anlagen können viele Verbräuche um Haushalt abdecken, nicht zuletzt auch, weil sie Elektrogeräte passend zur Sonneneinstrahlung steuern können.

Eine Photovoltaik-Dachanlage, kombiniert mit einer Solarthermieanlage, war beim zweiten Halt zu bestaunen. Montiert waren sie auf dem Walmdach eines Einfamilienhauses. Der Weg führte vorbei an einem Neubau mit einer ins Dach integrierten Photovoltaik-Anlage. Diese Anlagen haben den Vorteil, dass sie optisch kaum wahrnehmbar sind. Allerdings erreichen sie nicht den Wirkungsgrad von Aufdachanlagen.

Schlussstation war ein Mehrfamilienhaus mit 10 Wohnungen. Die Photovoltaik-Anlage dort erreicht eine Spitzenleistung von 9,6 Kilowatt. Der in den 32 Modulen gewonnene Strom wird fast vollständig ins Netz eingespeist. Nur ein kleiner Teil bleibt für den Allgemeinstrom im Haus. Die Eigentümergemeinschaft dieses Hauses überlegt derzeit, das gesamte Dach mit Photovoltaik auszubauen. Das würde einerseits noch mehr Ertrag erbringen und andererseits einen größeren Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Zum Abschluss der Radtour stellt Johanna Schlack, Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz bei der Stadt Viersen, die Aufgaben und Funktionen der Stabsstelle vor. Seit Anfang des Jahres besteht die Stabsstelle aus vier Mitarbeiterinnen. Diese stehen als Ansprechpartnerinnen für Fragen rund um Klimaschutz und Klimaanpassung zur Verfügung. (opm)

Foto: torstensimon/Pixabay

 

Ein Kommentar

  1. Liest sich sehr gut, jedoch wenn man alles rechnet und es nicht Schönrechnet hat man den teuersten Strom den man je hatte so wie wir mit unserer Anlage Größe 3,71 kwP seit 2017 und wir denken ständig drüber nach die Anlage vom Netz zu nehmen, warum Bürokratie hoch drei zB unsere Krankenkasse will jährlich den Gewinn oder Verlust der Anlage vorgelegt bekommen (Einkommensteuererklärung), zusätzliche Kosten die wir nie kannten Steuerberater ca 450 € Abschreibung 315€ Wartung 100 € Umsatzsteuer Eigenverbrauch 45€ + Stromrechnung Minus Eigenverbrauch und Einspeisung ergibt eine Summe die höher ist als je eine Stromrechnung war obwohl wir bis zu 1250 kW Strom im Jahr weniger vom Anbieter abnehmen ? “ Uns ist auch klar daß man so nicht rechnen sollte“

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