Nach Hochwassereinsatz – Unbekannte verteilen Schrauben vor DRK-Fahrzeughalle in Viersen

Der DRK Ortsverein Viersen musste nach dem aktuellen Einsatz der Rettungskräfte in Düsseldorf und Eschweiler feststellen, dass Unbekannte die Einfahrt zur Fahrzeughalle in Viersen „mit Schrauben gespickt hatten“. 

Kommentar/Viersen – Die Meldung macht wütend. Nach einem Einsatz in Düsseldorf und Eschweiler, der über 24 Stunden andauerte – dort, wo Menschen um ihr Überleben und ihr Hab und Gut kämpfen – hat das DRK in Viersen feststellen müssen, dass Unbekannte die Einfahrt der Fahrzeughalle in Viersen mit Schrauben gespickt haben. Wie der DRK Ortsverein Viersen auf seiner Facebookseite mitteilt, hat dies dazu geführt, das der Technikanhänger mit wichtigem Material wie Notstromaggregat, Stromkabel sowie Gasheizungen nicht mehr einsatzfähig ist. Beide Reifen wurden mit Schrauben durchlöchert.

„Was stimmt mit diesen „Menschen“ nicht? Was geht in den Köpfen dieser Leute vor? Wir wissen, dass es Anwohner gibt, die an unserer Fahrzeughalle leben und es nicht wertschätzen, wenn wir 1-2 mal im Monat (teilweise sogar weniger) mit Blaulicht das Gelände verlassen um schnellstmöglich Hilfe zu leisten“, so die Meldung der Ehrenamtler. „Da dieser Anhänger teilweise für die Hochwassereinsätze gebraucht wird, werden wir jetzt überlegen dürfen wie wir das Material anderweitig umverlasten können. Dies ist eine Arbeit die überhaupt nicht nötig sein müsste. Man will sich nicht vorstellen, wenn einer unserer Rettungsdienstfahrzeuge wegen sowas ausfallen würde.“ Der DRK Ortsverein Viersen hat mittlerweile Anzeige gegen unbekannt gestellt. Hinweise auf den oder die Täter nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02162/377-0 entgegen. (cs)

Foto: HansLinde/Pixabay

7 Kommentare

  1. Tja,da gibt es eine einfache Abhilfe: Kameras zur Sicherung. Aber wir haben diesbezüglich in dieser Gesellschaft echt „einen an der Klatsche.“ Per Apps Daten bis nach China übertragen.Im Schlafzimmer hört (und schreibt!!!) Alexa mit, wenn man auf der/die/das Mutti liegt 😉😉😉 – Alles egal bis scheissegal 🤦
    Aber wenn man eine Kamera aufhängt,geht das Geschrei von wegen Datenschutz,informationelle Selbstbestimmung usw. dann los. Mit Kameras wäre so manchem Randalierer und Zerstörer das Lachen lange vergangen.Bestimmt auch in diesem Fall.

  2. Hauptsache es sind genug Kamerad an den Ampeln verankert überall….
    Meine Intelligenz reicht dafür anscheinend nicht aus, um es zu verstehen.

  3. Das ist das allerletzte. Hoffentlich erwischt man diesen Typen. Denn wenn er selber einmal in Not ist, ist das Geschrei groß und es kommt die Frage:“Wo bleiben die, warum dauert es so lange?“ Dann erzählt er auch nicht, dass er es war, der eventuell ein Menschenleben auf dem Gewissen hat.

  4. Solchen Leuten muss man einen Besen geben und dann ins Hochwasser gebiet schicken zum Strassenreinigen,als Verv fverpfelung nur Wässer

  5. Mein Vorschlag: Man flutet die Häuser der Verursacher. Dann wissen die hoffentlich, wem sie letztendlich schaden.

  6. Eigentlich entbehrt dieses krankhafte Verhalten jeglichen Kommentar.

    Idioten, die so etwas machen, nehmen wissentlich Personenschäden in Kauf.
    Dies ist keine Ordnungswidrigkeit, sondern absolut kriminell und bedarf härtester Strafverfolgung.
    Versuchte fahrlässige Körperverletzung oder mehr!

    Hoffentlich verquatscht sich einer Täter und man fasst diese hirnfreien Subjekte, um sie entsprechend in Regress zu nehmen.

  7. Woher kommt überhaupt dieser Haß auf Rettungskräfte, Feuerwehrleute, Notärzte? Das habe ich nie verstehen können. Haß auf die Polizei kann man bei Kriminellen noch so halbwegs nachvollziehen, aber alles andere? Es ist doch vollkommen widersinning.

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