Der Straßenkarneval ist vorbei, die Orden sind verteilt, die Musik verklungen. Was bleibt, sind Erinnerungen an intensive Tage – und an eine besondere Residenz: Während der „heißen Phase“ des närrischen Treibens hatte das Süchtelner Dreigestirn mit Prinz Nicolai I., Jungfrau Thomas „Thomina“ und Bauer Uwe sein Quartier im Süchtelner Höhen Hotel bezogen.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker und Martin Häming
Soetele – Hoch über den Dächern der Stadt fanden die Tollitäten zwischen Umzügen, Empfängen und Sitzungen einen Rückzugsort, der zugleich Treffpunkt und Kraftquelle war. Nun, da die Session beendet ist, ziehen Beteiligte eine rundum positive Bilanz. Das Höhen Hotel erwies sich nicht nur als logistischer Mittelpunkt, sondern auch als Ort gelebter Gastfreundschaft.
Seit 2023 ist das Haus an der Hindenburgstraße 67 wieder geöffnet – und hat sich in kurzer Zeit erneut einen Namen gemacht. Verantwortlich für den Neustart ist Janina Bex, die als Gastgeberin und Organisatorin das tägliche Geschehen lenkt. Zimmerreservierungen, Frühstücksbuffet, Koordination der Abläufe: Bei ihr laufen die Fäden zusammen.
Ihr beruflicher Weg ist dabei geprägt von Erfahrung und internationalem Blick. Nach ihrer Ausbildung zur Hotelfachfrau im Palace St. George führte sie ihr Weg zunächst für mehrere Jahre in die Schweiz. Zurück in Deutschland sammelte sie weitere Praxis, zuletzt im Hotel Kaisermühle. Als das Höhen Hotel frei wurde, ergriff sie gemeinsam mit zwei erfahrenen Partnern die Chance und entwickelte ein Konzept, das aufgeht.
Das Haus wird als Hotel Garni geführt – bewusst ohne klassischen Restaurantbetrieb. Stattdessen setzt man auf persönliche Atmosphäre und Qualität. Sieben Doppelzimmer, drei Einzelzimmer und drei Suiten bieten modernen Komfort. Besonders geschätzt wird das reichhaltige Frühstücksbuffet mit zahlreichen Bio-Angeboten, das auch externe Gäste nach Voranmeldung genießen können. Zudem stehen die Räumlichkeiten für Beerdigungskaffee und andere Veranstaltungen zur Verfügung (02162/7277 | reservierung@hoehen-hotel.com).
Für das Dreigestirn war das Hotel in diesen Tagen mehr als nur eine Unterkunft – es war eine närrische Hofburg auf Zeit. Mit dem Ende der Session kehrt nun wieder Alltag ein. Doch sowohl für die Tollitäten als auch für das Hotel bleibt die Erfahrung eines Karnevals, der Gemeinschaft und Gastlichkeit auf besondere Weise verbunden hat. (nb)





