Pokémon Go-Serie: Lebensspuren vergangener Epochen im Helenabrunner Steingarten

Rund um das Wasserwerk Helenabrunn erstreckt sich nicht nur ein Wassererlebnispfad, sondern ebenfalls ein informativer Steingarten zum Verweilen. Die Pokémon Go-Community hat dem Bereich direkt mehrere Pokéstops gewidmet.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker und Pokémon-Go-Fan Mila (14)

Viersen – Bereits seit 1991 bietet das Informationszentrum Trinkwasser der NEW NiederrheinWasser in Helenabrunn neben dem Wasserwerk einen Wassererlebnispfad und einen Natur- und Steingarten, welcher rund um die Uhr frei zugänglich ist.
Aus Tiefen von 20 bis 140 Metern fördert die NEW NiederrheinWasser das Trinkwasser, dass aus den Hähnen der Region fließt. Wer wissen möchte, welchen Wag das Wasser bis dahin zurücklegen musste, für den lohnt sich der Besuch. In Helenabrunn blickt die NEW zudem auf die über 100-jährige Geschichte des Wasserwerks mit historischen Betrachtungen der Trinkwasserversorgung zurück, so kann in der neu Dampfmaschinenhalle, die mittlerweile als Vortrags- und Konferenzraum dient, eine Dampfkolbenpumpe, Baujahr 1901, besichtigt werden.

Rundherum erstreckt sich ein Wassererlebnispfad, der großen und kleinen Besuchern erklärt, warum Wasser nicht „mal eben“ zur Verfügung steht. Informative Tafeln und eine integrierte Wasserwerkstatt geben Anregungen zum Nachdenken, aber auch zum Matschen und Experimentieren.
Geöffnet ist der Wassererlebnispfad bei kostenlosem Eintritt in der Zeit zwischen dem 1. April und dem 20. September samstags von 11:00 bis 16:00 Uhr.

Wer das Wasserwerk außerhalb dieser Zeiten besucht, der kann in dem vor dem Gelände liegenden niederrheinischen Natur- und Steingarten verweilen. Der Ruheraum für Mensch und Tier ist aus einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen NABU und NVV AG entstanden. Aufgebaut wurden neben einer Trockenmauer zudem Gesteinsformen und -arten, darunter Quarzite mit Lebensspuren oder paläozoische Grauwacken.

Wasserwerk Helenabrunn, Kaldenkirchener Straße 250, 41066 Mönchengladbach


Was ist Pokémon Go? Willkommen in der virtuellen Spielewelt. Ziel der App auf dem Mobilgerät ist es, möglichst viele der Fantasiewesen in der ‚erweiterten Realität‘ zu fangen und zu trainieren. Grundsätzlich ist das Spiel kostenlos zu spielen, aber natürlich gibt es hier – wie so oft – einige kostenpflichtige Zusatzmöglichkeiten. Das muss aber nicht sein. Mila selbst spielt seit fast fünf Jahren und hat noch keinen Cent für ihr Hobby bezahlt. An den sogenannten Pokéstops erhalten die Spieler neben virtuellen Gegenständen, wie Pokébälle, Eier, Tränke & Co., auch Infos über die eigene Stadt. (nb/Mia)

Foto: Rheinischer Spiegel