Süchtelner Stadtlied: Süchteln, du Stadt an der Niers

Albert Thelen widmete sein Lied der Stadt Süchteln, musikalisch fand Karl Seepe die passenden Töne für die Stadt zwischen Waldberg und Fluss.

Süchtelner Stadtlied

Dort wo die Niers ihre schlammige Flut durch Wiesen windet und wälzt,
wo die Sonne das Licht ihrer Strahlen vertut,
an nachtdunklen Wassers säumigem Sund,
wo durch Röhricht das Teichhuhn stelzt.

Tal auf der Höhen wogende Welt,
wie sich das gipfelt und hebt,
wo Baumstamm zu Baumstamm weich wölbendes Zelt,
das Sonnengefunkel gefangen hält,
wie das lichtert und wie das lebt

Irmgards Kapelle am heiligen Ort,
wer je deinen Zauber verspürt,
du Hüter der Höhen daure fort,
es wachse dein wunderwirkendes Wort von Ahne zu Enkel geführt.

Da haben wir Wiege und väterlich Gut und der Ahnen treues Blut:
Süchteln, du Stadt zwischen den Waldberg und Fluß,
Süchteln, du Stadt an der Niers,
Süchteln, du Stadt zwischen Waldberg und Fluss,
Süchteln du Stadt an der Niers.

Wobei die karnevalistische Hymne die bekannteren Worte sind, die in der 5. Jahreszeit erschallen.

Sö-tel-sche Muuh-re-soat, Sö-tel-sche Muuh-re-soat, Sö-tel-sche Soat.
Söö-tel-sche Muuuuh-re-soat, Söö-tel-sche Muuuuh-re-soat,
Söhö-tehel-schehe Muuh-re-soat, Söhö-tel-sche Soat.

Foto: Rheinischer Spiegel