Die Schiedsrichter aus allen 12 Kreisen hatten für das 36. Hallenmasters des Fußballverbandes-Niederrhein die Pfeife aus der Hand gelegt und die sonst übliche Sportkleidung gegen die Ausrüstung eines Fußballers getauscht. Gastgeber war die Schiedsrichtervereinigung des Kreises Kempen-Krefeld. Gespielt wurde nach Futsal-Regeln.
Region – Reichlich zu tun hatten die speziell ausgebildeten Futsal-Schiedsrichter mit ihren teilweise heftig zur Sache gehenden Kollegen. Sie zückten insgesamt sieben rote Karten.
Die ersten vier Plätze, die die Qualifikation für das Viertelfinale bedeuteten, waren hart umkämpft. In der Gruppe A hatte Oberhausen/Bottrop mit 11 Punkten knapp die Nase vorn, vor Titelverteidiger Duisburg/Mülheim/Dinslaken und der Mannschaft des Veranstalters, die beide auf 10 Zähler kamen. Solingen wurde mit 9 Punkten vierter.
In der Gruppe B landete Mönchengladbach/Viersen punktgleich mit dem späteren Finalisten Düsseldorf auf Platz eins. Dritter wurde Essen vor Neuss/Grevenbroich.
Im Viertelfinale kam es dann zum Favoritensterben, wobei die beiden Vorrundensieger Oberhausen/Bottrop mit 0:3 gegen Neuss/Grevenbroich und Mönchengladbach/Viersen, mit 0:2 gegen Remscheid/Solingen die Segel streichen mussten. Auch für Titelverteidiger Duisburg/Mülheim/Dinslaken war durch eine 0:1-Niederlage gegen Essen Schluss. Düsseldorf setzte sich mit 3:0 gegen den Veranstalter durch. Den Finaleinzug machten Essen und Düsseldorf im Halbfinale mit 1:0-Erfolgen gegen Neuss/Grevenbroich bzw. Remscheid/Solingen perfekt.
Im Finale besiegte Essen, durch einen frühen Treffer von Tashin Taskin, Düsseldorf mit 1:0.
Ausgezeichnet wurde neben dem Sieger-Team auch die Mannschaft des Kreises Kleve/Geldern, die sich über den Fairness-Pokal freuen durfte. Zum besten Torwart des Turniers wurde Rainer von den Driesch aus dem Kreis Neuss/Grevenbroich gewählt. Den Pokal des besten Torschützen sicherte sich Laurin Titze, ebenfalls Neuss/Grevenbroich mit vier Treffern. (opm)





