Viersener Schulen wurden Landessieger im NRW-Wettbewerb „Begegnung mit Osteuropa 2025“

Das Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium und das Clara-Schumann-Gymnasium aus Viersen wurden als Landessieger im NRW-Wettbewerb „Begegnung mit Osteuropa 2025“ ausgezeichnet.

Viersen – Im Namen der Landesregierung hat Dr. Dominik Paul, Abteilungsleiter im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, am Donnerstag die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger in der Stadthalle in Rheda-Wiedenbrück, ausgezeichnet.

Mit einem Landessiegertitel wurde die Schülerinnen Ida Linn Laufhütte, Frieda Müllers und der Schüler Leon Klaßen der Jahrgangsstufe 5 des Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasiums für ihre Wettbewerbsarbeit „Unsere Reise nach Kroatien“ prämiert. Betreut wurden sie dabei von ihrer Lehrerin Simone Kremers.

Mit einem weiteren Landessiegertitel wurde die Schülerin Luise Hütt der Jahrgangsstufe 10 des Clara-Schumann-Gymnasiums zusammen mit Danijela Begovic von ihrer osteuropäischen Partnerschule Ekonomska skola aus Požega/Kroatien prämiert. Betreut wurden sie von Andrea Vogt und Martina Budimir. Als Preis für ihre Wettbewerbsarbeiten erhielten die Landessiegerinnen jeweils einen Geldpreis in Höhe von dreihundert Euro.

Der Schülerwettbewerb des Landes Nordrhein-Westfalen „Begegnung mit Osteuropa“ fand zum 72. Mal statt. Kein Preis in unserem Bundesland kann auf eine so lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Das Motto lautete „Europa – das geht!“. Dieser kurze, aber kraftvolle Satz ist wieder notwendig – als Bekräftigung, Ermutigung und Verpflichtung!

Niemand hätte es noch vor drei Jahren für möglich gehalten, dass in Europa wieder Krieg herrscht. Dr. Dominik Paul betonte: „Vor knapp 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg mit einem Versprechen für die Zukunft: Nie wieder darf ein Krieg von Europa ausgehen! Aus diesem Versprechen ist ein Europa entstanden, das das gemeinsame Interesse aller Europäerinnen und Europäer in den Mittelpunkt stellt: ein Leben in Frieden, Freiheit und Würde. Seit Beginn wurden vielfältige Austauschmöglichkeiten für junge Menschen geschaffen. Diese Begegnungen und das gegenseitige Kennenlernen tragen dazu bei, auch für zukünftige Generationen ein Europa des Friedens zu bewahren. Sie helfen, Gemeinsamkeiten zu erkennen und bereichernde Unterschiede zu schätzen. Gerade jetzt, während des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs gegen die Ukraine, ist der Austausch besonders wichtig.“

Genau hier setzt der Wettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ seit seiner Gründung vor 72 Jahren an: Es geht darum, sich gegenseitig kennenzulernen, den eigenen Horizont zu erweitern und Empathie für andere zu entwickeln. Auch der Wettbewerb 2025 steht im Zeichen dieser Ziele, indem er Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und Altersstufen zu Austausch und grenzüberschreitenden Begegnungen ermutigt.

Neben 40 Preisträgerinnen und Preisträgern aus NRW ehrte Dominik Paul auch Gewinnerinnen und Gewinner aus Kroatien, Litauen, Polen, der Slowakei und der Ukraine sowie aus Ungarn für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet. Am diesjährigen Wettbewerb beteiligten sich 5.277 Jugendliche mit 2.124 schriftlichen und künstlerischen Beiträgen, darunter 685 Schülerinnen und Schüler aus 13 ost- und mittelosteuropäischen Ländern. Im Rahmen der Preisverleihung gab Dominik Paul den Startschuss für den nächsten, Schülerwettbewerb 2026 „EUROPA – WestOstWärts!“
Alle Schülerinnen und Schüler ab der Grundschule können in Nordrhein-Westfalen sowie aus osteuropäischen Schulen mit deutschsprachigem Unterricht daran teilnehmen. Weitere Informationen: www.schuelerwettbewerb.eu (opm)

Simone Kremers, Ida Linn Laufhütte, Dr. Dominik Paul, Danijela Begovic, Martina Budimir – Foto: Erik Hinz, Hinz Photoraphy, Münster