Im Rahmen der Jubiläumsfeier zum 55-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft Viersen–Lambersart ist Violaine von Bassewitz posthum mit der Stadtplakette in Bronze ausgezeichnet worden. Ihre Familie nahm die Ehrung entgegen, die ursprünglich bereits im vergangenen Jahr vorgesehen war.
Von RS-Redakteur Dietmar Thelen
Viersen – Die 2024 verstorbene von Bassewitz gilt als prägende Persönlichkeit der deutsch-französischen Begegnungen in Viersen. Über viele Jahre leitete sie den Freundschaftsverein und setzte sich mit großem Engagement für Austausch, Verständnis und persönliche Kontakte zwischen den Partnerstädten ein. Zahlreiche Begegnungen über Generationen hinweg tragen ihre Handschrift.
Die Städtepartnerschaft mit Lambersart gilt heute als die lebendigste der insgesamt sechs internationalen Verbindungen Viersens. Dass dies so ist, wird nicht zuletzt dem Einsatz von Violaine von Bassewitz zugeschrieben. Als Brückenbauerin hat sie unermüdlich daran gearbeitet, Freundschaften über Grenzen hinweg zu fördern und den europäischen Gedanken mit Leben zu füllen.
Geboren 1949 in Paris, kam sie 1976 nach Viersen, wo sie mit ihrem Ehemann Hans-Henning eine Familie gründete. Neben ihrem Wirken im Freundschaftsverein engagierte sie sich auch als sachkundige Einwohnerin im Kultur- und Partnerschaftsausschuss der Stadt.
Die Stadtplakette in Bronze wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderem Maße im sozialen, kulturellen oder sportlichen Leben verdient gemacht haben. Der Vorschlag zur Ehrung ging von der CDU-Fraktion aus und erhielt im Stadtrat einstimmige Zustimmung. (dt)




