Musik, Künstler und Einzelhandel verbindet der bekannte Dülkener Schellackliebhaber Volkmar Hess mit einer ungewöhnlichen Reihe. Die Idee entstand bereits vor Längerem, nun konnte Premiere mit der bekannten Düsseldorfer Mezzo Sopranistin Odetta Vrba in der Boutique „Lieblingsplatz“ gefeiert werden.
Von RS-Redakteurin Ebru Ataman
Viersen-Dülken – Als Chansonette Odetta Vrba die Ukulele für sich entdeckt hat, da ging sie sicherlich nicht davon aus, dass sie nur wenige Jahre später in einer Boutique gekonnt die Saiten zum Klingen bringen würde. Die Musikerin, die mit Schlagern der 20er- bis 40er-Jahre bekannt wurde, war der Auftakt der innovativen Reihe „Kultur und Handel“, die von Schellack-Antiquar ins Leben gerufen wurde. Der wollte eigentlich etwas kürzer treten, aber das eine oder andere Projekt juckte dann doch in den Fingern.
„Viele Musiker sind eben auch Schellackliebhaber und besuchen mich in meinem Dülkener Haus des Klanges“, so Volkmar Hess. Hieraus entstand die nun umgesetzte Idee, denn Hess bat die Künstler um ein Lied – vorgetragen in einem Dülkener Geschäft und natürlich mit Bezug zum „Veranstaltungsort“. Das Ergebnis ist ein Musikvideo, welches der Dülkener auf seinem YouTube-Kanal zur Werbung der Künstler und des jeweiligen Einzelhandelsgeschäfts einstellt – alle Seiten können nach der langen Corona-Phase die zusätzliche Aufmerksamkeit gut gebrauchen.
Die Düsseldorfer Mezzo Sopranistin Odetta Vrba hatte mit „Benjamin, ich hab nichts anzuziehn!“ auch direkt den passenden Titel zur Premiere, die an der Dülkener Blauensteinstraße 17 im „Lieblingsplatz“ von Sabine Krahnen gefeiert werden konnte. „Mal sehen, ob der nächste Clip mit dem Titel ‚Ich trink den Wein nicht gern allein‘ ebenfalls realisiert werden kann“, lächelt Volkmar Hess und fügt schmunzelnd hinzu: „Aber ich bin da guter Dinge.“ Das Premierenlied ist natürlich bereits online auf youtu.be/dth3DM57-08 und alle Beteiligten freuen sich auf zahlreiche Zuschauer und Zuhörer. (ea)





