Das Süchtelner Josefshaus wurde am Nelkensamstag zur jecken Partymeile

Zur farbenfrohen Kostümparty hatte der Festausschuss Süchtelner Karneval eingeladen, und was gibt es Besseres als die letzten Tage zum Ende der närrischen Zeit gemeinsam zu begehen.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Soetele – Cowboys, Giraffen, Clowns & Co. feierten am Nelkensamstag friedlich gemeinsam im Süchtelner Josefshaus, als Lara Böhmer und Detlef Belk mit Freude ihren Blick über die zahlreichen Jecken schweifen ließen, die der Einladung des Festausschusses Süchtelner Karneval gefolgt waren und beste Stimmung mitbrachten. Ein Abend, der einfach dringend wieder nötig war nach der langen Corona-Pause und die Karnevalisten wollten „danzen“ bis zwei Uhr in der Nacht.

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Dafür sorgte neben Moderator und Sänger Detlef Belk mit seinen Liedern auch die fantastische Süchtelner Tanzgarde gemeinsam mit der Showtanzgruppe. Der Jubel, der für sie erschall, der war wahrscheinlich sogar noch in Viersche zu hören.

In dieser Session hatten sie nicht nur mit ihren traditionellen Gardeschritten erneut die jecken Herzen erobert, sie hatten auch mitgenommen auf eine tänzerische Reise rund um die Welt zurück ins geliebte Süchteln.

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Angereist war zudem Sänger Christian Bieschke, der seit über zehn Jahren auf den Brettern, die die Welt bedeuten, begeistert. Dort stand er übrigens schon das erst Mal mit knapp sechs Jahren, bis er 2006 den modernen Pop-Schlager für sich entdeckte. Lieder in seiner Muttersprache Kölsch gehörten dabei natürlich immer dazu.

Das Finale bestritt ebenfalls ein besonderer Act aus Köln mit der Kultband „Kläävbotze“. Von „Heim noh Kölle“, über „Loss mer all zosamme singe“ und bis hin zu „Wat hamma denn zo verliere“ – die Süchtelner Kostümsitzung bot eine bunt gemischte, musikalische Bandbreite, die Lust machte auf den Rosenmontagszug, mit dem in der Irmgardisstadt die närrische Session gekrönt wird. (nb)

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