Die CDU Viersen hat bei ihrem Neujahrsempfang im Dülkener Bürgerhaus den Beginn in ein neues politisches Jahr eingeläutet. Begleitet wurde sie von vielen Gästen aus Vereinen und Brauchtum, worüber sich der Vorsitzende Sebastian Achten besonders freute.
Viersen-Dülken – Ebenso erfreut zeigte sich Achten über den Besuch von Vertretern der FDP, der Grünen und der SPD und stellte dabei die gute Zusammenarbeit im Sinne der Stadt in den Vordergrund.
Achten sprach anschließend in seiner Rede vor rund 80 Gästen die verschiedenen Herausforderungen für seine Partei und die dort angebundene Ratsfraktion an. Er freute sich sehr über die, aus Sicht der CDU, erfolgreiche Kommunalwahl im vergangenen Jahr. Aber Achten definiert den Erfolg auch deutlich als Herausforderung. Das gute Ergebnis sei auch ein Arbeitsauftrag im Sinne der Menschen der Stadt Viersen.
„Ein zentrales Thema unserer kommunalpolitischen Arbeit ist und bleibt die Haushaltslage der Stadt Viersen. Sie ist angespannt. Und es wäre unehrlich, etwas anderes zu behaupten. Steigende Kosten, insbesondere im sozialen Bereich, hohe allgemeinkosten, wachsende Pflichtaufgaben und gleichzeitig begrenzte Einnahmemöglichkeiten setzen den kommunalen Haushalt massiv unter Druck. Diese Entwicklung ist kein spezifisches Viersener Problem – aber wir müssen hier vor Ort damit umgehen“, so Achten.

„Für die CDU ist klar: Solide Finanzen sind keine technokratische Frage, sondern eine Frage der Generationengerechtigkeit. Jeder Euro, den wir heute ausgeben, ohne ihn gegenfinanzieren zu können, ist eine Belastung für kommende Generationen und verringert unsere Spielräume in der Zukunft. Das bedeutet nicht, dass wir kaputtsparen wollen. Im Gegenteil. Es bedeutet, dass wir Prioritäten setzen müssen. Dass wir Investitionen dort vornehmen, wo sie langfristig Wirkung entfalten: in Bildung, in Infrastruktur, in Sicherheit, in eine leistungsfähige Verwaltung.
Ein weiteres Thema was mich dieser Tage umtreibt ist die Situation in Süchteln und vielen Parks dieser Stadt. Die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sind real – und sie sind berechtigt und nicht wegzudiskutieren. Wenn Menschen sich unsicher fühlen auf öffentlichen Plätzen oder unseren Stadtparks, wenn Vandalismus, Sachbeschädigung oder aggressive Verhaltensweisen zunehmen, dann ist das kein Randthema. Sicherheit ist eine Grundvoraussetzung für Lebensqualität. Ohne Sicherheit gibt es kein Vertrauen, kein Miteinander, kein funktionierendes Gemeinwesen.
Für uns als CDU gilt: Wegsehen ist keine Option. Probleme dürfen nicht relativiert oder kleingeredet werden. Gleichzeitig setzen wir auf effektive Lösungen, die wirksam und rechtsstaatlich sind und nachhaltigen Eindruck bei den Tätern hinterlassen.
Das bedeutet konkret: eine enge Zusammenarbeit mit Polizei und dem Ordnungsamt, eine konsequente Nutzung ordnungsrechtlicher Möglichkeiten, eine sichtbare Präsenz im öffentlichen Raum. Wir als Politik müssen alles daransetzen, dass sich die Menschen sicher fühlen. Das ist eine zentrale Aufgabe für Politik und Verwaltung – und wir werden sie mit Nachdruck verfolgen.“
Ebenfalls die Stärkung der lokalen Wirtschaft und Arbeitsplätze, Bildung und Betreuung, Sicherheit und Ordnung, nachhaltige Stadtentwicklung sowie die Stärkung von Vereinen, Einrichtungen und Ehrenamtlichen sprach Achent an.
Stephan Seidel bedankte sich als neuer Fraktionsvorsitzender bei Sebastian Achten außerordentlich nach seiner Rede für sein Engagement der letzten Jahre. „Lieber Sebastian auch wenn du dein Team lobst und dessen Leistung in den Vordergrund stellst, es ist auch und besonders dein Verdienst als langjähriger Teamleader, dass unsere Partei dort steht, wo sie steht. Dass dieses Team sich nun gebildet hat, liegt auch an deiner Verantwortung und Führung. Damit verbunden ein großes Dankeschön und eine klare Aufforderung noch lange weiterzumachen, – schließlich bist du ja noch jung.“
Im Anschluss wurde mit den anwesenden Tollitäten aus den verschiedenen Stadtteilen Orden ausgetauscht und verliehen. Die CDU präsentiert wie schon im vergangenen Jahr ihren eigenen Sessionsorden um den verschiedenen Karnevalsvereinen im Winterbrauchtum ihre Anerkennung zu verleihen. Beim anschließenden lockeren Ausklang des Abends, bei frischen Getränken, Imbiss und Live-Musik mit Frontsänger Marcel Chubby Römer wurden nicht nur politische Themen ausgetauscht. Eins ist sicher, die CDU Viersen startet nicht nur selbstbewusst, sondern auch motiviert und gut gelaunt in ein neues Jahr. (opm)





