Die Schützenfest-Vorfreude war bereits beim Vatertag spürbar

Mit Waffelduft, frisch gezapftem Bier, Kinderlachen und Musik hat die St. Matthias Schützenbruderschaft 1621 am Vatertag auf der Boisheimer Straße in Dülken einen offenen Treffpunkt für Jung und Alt geschaffen.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker und Leo Dillikrath

Viersen-Dülken – Vatertag! Man hätte sich wirklich teilen müssen, um all die angebotenen Veranstaltungen an Christi Himmelfahrt zu besuchen. Was ab 11 Uhr unter dem Motto eines familienfreundlichen Vatertagsfestes in Dülken begann, entwickelte sich im Verlauf des Tages zu einem gut besuchten Zusammenkommen, bei dem sich geselliges Beisammensein, Brauchtum und Nachbarschaft zu einem unaufgeregten, aber lebendigen Bild verbanden.

Ja, der Morgen fing wettertechnisch nicht ganz so gut an, Regen und Hagel bestimmten das Bild. Dennoch, später kam dann auch die Sonne durch und nicht nur Väter strömten in Scharen zu den verschiedenen Events. Die Dülkener Bruderschaft hatte ihr Fest bewusst so angelegt, dass es nicht nur für Erwachsene, sondern ausdrücklich auch für Kinder attraktiv war. Entsprechend gehörten neben einem Pommeswagen und dem Getränkeangebot auch Kuchen und Kaffee zum Programm. Für die jüngsten Besucher standen eine Hüpfburg, Kinderaktionen und Schminken auf dem Plan, während an den Tischen und Bänken vor allem die Erwachsenen den Tag bei einem kühlen Bier oder einer Tasse Kaffee ausklingen ließen.

Foto: Rheinischer Spiegel/Leo Dillikrath

Der Platz an der Boisheimer Straße bot dafür den passenden Rahmen: offen genug für Bewegung und Begegnung, zugleich kompakt genug, um eine dörflich geprägte Nähe zu erzeugen, wie sie im Schützenwesen nach wie vor einen hohen Stellenwert hat. Apropos Schützenwesen … Im Umfeld der Veranstaltung wurde bereits der Blick auf den nächsten Höhepunkt gelenkt. Denn mit dem Vatertagsfest gab die St. Matthias Schützenbruderschaft zugleich einen Vorgeschmack auf das Heimat- und Schützenfest, das vom 26. bis 28. Juni 2026 ansteht. Die Festfolge ist bereits klar umrissen und verspricht wieder mehrere Tage mit traditionellem Programm, Musik und schützengemeinschaftlicher Festkultur. Den Auftakt bildet am Donnerstag, 25. Juni, das Aufkränzen beim König um 19 Uhr. Am Freitag, 26. Juni, stehen die Paveier auf dem Programm, Beginn ist um 21 Uhr, ergänzt durch DJ Chris (mit Eintritt).

Foto: Rheinischer Spiegel/Leo Dillikrath

Der Samstag, 27. Juni, beginnt mit dem Antreten der Bruderschaft an der Henkenmühle um 14.15 Uhr, gefolgt vom Festzug zum Ehrenmal an der Boisheimer Straße, der Kranzniederlegung und dem großen Zapfenstreich am Ehrenmal um 15 Uhr sowie dem anschließenden Festzug zum Schießstand. Am Abend folgen das Antreten bei Hof Brasseler um 18.15 Uhr, die Abholung des Königs um 18.30 Uhr und der Königs-Gala-Ball mit den Kleinebroichern um 19.30 Uhr. 

Foto: Rheinischer Spiegel/Leo Dillikrath

Am Sonntag, 28. Juni, geht es um 8 Uhr mit dem Antreten am Schießstand weiter; der Festzug führt in die Stadt, anschließend stehen die Abholung des Königshauses, die Abholung des Präses, die Festmesse in St. Cornelius, der große Zapfenstreich mit Königsparade sowie der Festzug zum Bürgerhaus auf dem Plan. Dort schließt sich um 12 Uhr der Frühschoppen an, ehe um 14 Uhr der Klompenball mit DJ Detlef Belk beginnt und der Tag im Bürgerhaus ausklingt. Zu den Gastgebern zählen natürlich das Königspaar Marcus und Heike Schacht, das Ministerpaar Horst und Andrea von der Bank, das Ministerpaar Frank und Martina Hohnen sowie Königsadjutant Günter Jansen. (nb)

Foto: Rheinischer Spiegel/Leo Dillikrath