Am Freitagmittag (24.04.) wurde die Feuerwehr Viersen gegen 11:40 Uhr zu einem Wohnungsbrand an der Wilhelmstraße alarmiert.
Viersen – Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich der Anrufer bereits auf der Straße. Er berichtete, dass in einer Wohnung im ersten Obergeschoss ein Rauchmelder ausgelöst habe und Brandgeruch wahrnehmbar sei. Zudem wurde vermutet, dass sich noch zwei Personen in der Wohnung befinden.
Diese Angaben bestätigten sich bei der Erkundung. Umgehend wurde ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr zur Menschenrettung eingesetzt. Die Wohnungstür wurde mit einem mobilen Rauchverschluss gesichert, während der Flur mittels Lüfter rauchfrei gehalten wurde, um sichere Fluchtwege zu gewährleisten.
Nach dem gewaltsamen Öffnen der Wohnungstür stellte der Angriffstrupp einen Brand unmittelbar hinter dem Eingangsbereich fest. Dieser wurde zunächst eingedämmt, bevor die Suche nach Personen fortgesetzt wurde. Im hinteren Bereich der Wohnung konnte eine Person aufgefunden und ins Freie gerettet werden. Sie wurde dem Rettungsdienst übergeben und nach notärztlicher Versorgung in ein Krankenhaus transportiert.
Da zunächst eine weitere Person vermisst wurde, ging ein zweiter Trupp unter Atemschutz zur Unterstützung in die Wohnung vor. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass sich keine weitere Person in der Wohnung befand.
Im Anschluss wurde das Feuer vollständig gelöscht und die Wohnung auf Glutnester kontrolliert. Mithilfe eines Lüfters wurde die Brandwohnung entraucht. Aufgrund der entstandenen Schäden ist die Wohnung derzeit unbewohnbar.
Der Einsatz konnte nach etwa einer Stunde beendet werden. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben, die die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.
Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen sowie der Rettungsdienst. (opm)





