Das Schützen- und Heimatfest der St. Remigius-Bruderschaft 1663 e.V. wurde im Unterbeberich zu einem besonderen Wochenende – voller Gemeinschaft, Dankbarkeit und bewegender Momente. Denn auch in diesem Jahr standen die Menschen im Mittelpunkt: Mit einer feierlichen Zeremonie ehrte die Bruderschaft langjährige Mitglieder und verdiente Persönlichkeiten für ihren unermüdlichen Einsatz.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker und Martin Häming
Viersen-Unterbeberich – „Was wäre eine Bruderschaft ohne ihre Menschen? Ohne jene, die nicht nur mitfeiern, sondern mittragen, mitgestalten, mitdenken?“
Insgesamt wurden sieben Mitglieder mit Jahresnadeln für ihre langjährige Zugehörigkeit ausgezeichnet. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Frank Schlossmacher und Elvira Wyes geehrt. Für 40 Jahre Treue erhielten Bodo Bonacker und Wilfried Schulz die Auszeichnung, während Frank Schreven und Bernd Weiß mit der Jahresnadel für 50 Jahre Mitgliedschaft gewürdigt wurden. Ein ganz besonderer Moment war die Ehrung von Klaus Bohnen: 60 Jahre Mitgliedschaft – eine Zeitspanne, die nicht nur für Konstanz steht, sondern für gelebte Bruderschaft in allen Höhen und Tiefen.
Neben den Jahresnadeln wurden auch besondere Auszeichnungen für Verdienste innerhalb der Bruderschaft verliehen. Mit dem Silbernen Verdienstorden wurden Carolin Weenen, Torben Maskos und Sebastian Rötten ausgezeichnet – für ihr stetiges Engagement, ihre Hilfsbereitschaft und ihren Beitrag zum aktiven Vereinsleben.
Die höchste Auszeichnung des Tages, der Hohe Bruderschaftsorden, ging an Burkhard Fippinger zur Zeit Zugkönig der Offiziere. In einer sehr persönlichen Rede würdigte der Vorstand seine jahrzehntelange, vorbildliche Arbeit – eine Ehrung, die mit sichtlicher Rührung entgegengenommen wurde und für stehende Ovationen sorgte. Es wurde gelacht, gesungen, erinnert – und vor allem gefeiert, was die Bruderschaft ausmacht: Zusammenhalt, Respekt, gelebte Tradition und gegenseitige Wertschätzung.
„Manchmal“, so sagte ein Gast am Rande der Veranstaltung, „sind es nicht die großen Namen oder Titel, die ein Fest besonders machen – sondern die Menschen, die es mit Leben füllen.“ Und das ist in Unterbeberich ohne Zweifel gelungen. (nb)





