Ein neuer Glanz im Karneval: Gold Funken Dülken e. V. gegründet

Was mit einer kühnen Idee begann, ist nun Wirklichkeit: In Dölke hat sich ein neuer Karnevalsverein gegründet.
Von RS-Redakteurin Sabrina Köhler und Martin Häming

Dölke – „Was am Anfang für uns nur eine Idee war und sehr unrealistisch erschien, ist nun Realität geworden – unser Traum ist wahr geworden“, so der 1. Vorsitzende Andreas Loer. Die Gold Funken Dülken e. V. verstehen sich nicht allein als Tanzgarde, sondern als Gemeinschaft, die den Dülkener Karneval mit frischer Energie bereichern will. Darauf ein kraftvolles dreemoal: Gloria tibi Dülken und möge die närrische Flamme wachsen und gedeihen.

Mit der Vereinsgründung setzen die Initiatoren ein Zeichen für die Pflege des rheinischen Brauchtums in der Stadt mit dem Stripke, deren närrische Traditionen seit Generationen das gesellschaftliche Leben prägen. Der Karneval am linken Niederrhein ist mehr als nur ein saisonales Fest; er ist Ausdruck regionaler Identität und lebendiger Gemeinschaft. In diese Tradition möchten sich die Gold Funken einreihen – mit Tanz, Disziplin und Begeisterung.

Die neue jecke Familie betont, dass sie sich nicht ausschließlich über den klassischen Gardetanz definiert. Zwar bildet dieser das künstlerische Herzstück, doch im Mittelpunkt steht der Gedanke des Zusammenhalts. „Wir sind mehr als nur eine Tanzgarde“, unterstreichen Andreas Loer. Freundschaften sollen entstehen und gepflegt werden, Teamgeist und Verlässlichkeit das Vereinsleben prägen. Geplant sind nicht nur Auftritte während der Session, sondern auch zahlreiche Aktivitäten jenseits der närrischen Wochen: Sommerfeste, Ausflüge, Weihnachtsfeiern und gemeinsame Unternehmungen. Damit knüpft der Verein an jene rheinische Vereinskultur an, die Geselligkeit und ehrenamtliches Engagement als tragende Säulen versteht.

Besonderen Wert legen die Gold Funken auf Nachwuchsförderung. Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren sind ebenso willkommen wie Jugendliche zwischen acht und 15 Jahren. Auch Erwachsene ab 16 Jahren – ausdrücklich bis ins hohe Alter – können sich der Garde anschließen, ob mit tänzerischer Erfahrung oder ohne.

Die ersten Probetrainings finden an folgenden Terminen statt:

Freitag, 13. März 2026, und Freitag, 20. März 2026
17.00–18.00 Uhr (3–7 Jahre)
18.00–19.00 Uhr (8–15 Jahre)
Turnhalle Ransberg (Schwimmbad-Eingang), Heesstraße 78, Dülken

Mittwoch, 11. März 2026, und Mittwoch, 18. März 2026
18.00–19.00 Uhr (ab 16 Jahren)
Turnhalle Dammschule, Dammstraße 55, Dülken


Carina Loer ~ Trainerin der Sternchen und Kleinen Funken
Emely Weber ~ Trainerin der Solisten und der Großen Funken
Emily Tietz ~ Trainerin der Sternchen, Kleinen und Großen Funken
Unterstützen werden die Drei von Annalena Peterz


Neben aktiven Tänzerinnen und Tänzern sucht der Verein ausdrücklich auch passive Mitglieder, die das karnevalistische Engagement ideell oder organisatorisch unterstützen möchten.

An der Spitze des Vereins steht der 1. Vorsitzende Andreas Loer. Ihm zur Seite stehen die 2. Vorsitzende Dany Tietz sowie Kassierer Kevin Tietz und Kassiererin Jennifer Budnik. Die Schriftführung übernimmt Emely Weber. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzerinnen Carina Loer, Annalena Peterz und Emily Tietz. Mit dieser personellen Aufstellung sehen sich die Gold Funken organisatorisch gut gerüstet für die kommenden Aufgaben – von Trainingsbetrieb und Kostümplanung bis hin zu Auftrittskoordination und Nachwuchsarbeit.

Der Verein versteht sich als offene Gemeinschaft. Wer den Karneval „live erleben möchte – entweder auf der Bühne oder vor der Bühne“, sei herzlich eingeladen, sich einzubringen. Damit richten sich die Gold Funken nicht nur an ambitionierte Tänzerinnen und Tänzer, sondern an alle, die Freude am rheinischen Frohsinn haben und diesen aktiv mitgestalten möchten.
Interessierte können sich an den 1. Vorsitzenden Andreas Loer wenden (Telefon: +49 1573 0433233, E-Mail: goldfunkenduelken@gmx.de). Nee, watt is datt schön, denn mit der Gründung der Gold Funken Dülken e. V. erhält der Karneval in Dülken eine frische Facette, die nächste Session kann also kommen. (sk)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming