Grundsteuerreform: Bund der Steuerzahler NRW kritisiert Einführung des Bundesmodells

Die Landesregierung hat angekündigt, das Bundesmodell als Bemessungsgrundlage für die Grundsteuer umzusetzen. Rik Steinheuer, Vorsitzender des Bundes der Steuerzahler NRW e.V., warnt eindringlich.

NRW – „Die Umsetzung des Bundesmodells ist für die Steuerzahler die teuerste und schlechteste Lösung.“
Aus Sicht des Bundes der Steuerzahler hat das Bundesmodell gravierende Nachteile: „In Nordrhein-Westfalen ziehen die Immobilienpreise vielerorts stark an. Durch die wertabhängige Bemessungsgrundlage drohen deshalb auch bei unveränderten Hebesätzen in regelmäßigen Abständen automatische Grundsteuererhöhungen“, so Steinheuer.

Zudem ist die Umsetzung des Bundesmodells mit immenser Bürokratie verbunden. Das Bundesfinanzministerium rechnet mit einem Bedarf von bundesweit mehr als 3.500 Arbeitskräften.
Überzeugendere Grundsteuer-Modelle haben die Landesregierungen in Bayern, Hessen und Niedersachsen vorgelegt, die von der Öffnungsklausel für eine vom Bundesmodell abweichende Regelung auf Landesebene Gebrauch machen. „Nordrhein-Westfalen sollte sich hier einreihen und ebenfalls auf eine einfache, transparente und unbürokratische Alternative setzen, die vorrangig an die Kriterien Grundstücks- und Gebäudefläche anknüpft.“

Quelle: Bund der Steuerzahler

Foto: cocoparisienne/Pixabay

2 Kommentare

  1. Leute denkt das die Grundsteuerabgabe eine der schlechtesten Lösungen ist die unsere Regierung die jetzige macht. Jährliche und Automatische Grundsteuererhöhung bezahlen nicht nur die Eigentümer von Häusern, nein auch die eine Eigentumswohnung haben und alle Mieter die der Eigentümer an Sie weiterreicht. Das ist eine Zumutung der Deutschen Bürger. Dann kommt noch hinzu die vielen Sozialschwachen brauchen es nicht Zahlen sondern nur der Arbeitet und Geld verdient zählt auch diese Miete und Nebenkosten. Denkt an die Wahlen, Solche Pharisäer brauchen wir nicht und das ist der Untergang des Sozialen Systems in Deutschland. Hier könnte man sich die Grünen mit der hervorragende neuen Bundeskanzlerin Vorstellen. Wie kann man das nur den Bürger antun!

  2. Hallo, hallo!
    Auch die sozial schwachen zahlen dies mit.
    Schließlich sind die Transferleistungen auf Versicherungsleistungen und Sozialabgaben von LOHNEINKOMMEN begründet.
    Also bitte, keine Diskriminierungen!
    Heutzutage kann jeder sehr schnell zur Gruppe der sogenannten sozial Schwachen Bürgerschaft hinzukommen.

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