Niederrheinische Küchengerüche: Gerschzupp möt Prumme

Mit seiner Reihe „Niederrheinische Küchengerüche“ präsentiert der Rheinische Spiegel Rezepte, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden und meist um die Jahrhundertwende entstanden sind.
Von RS-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz

Niederrhein/Rezept/Genießen & mehr – Meist mit wenigen und einfachen Zutaten wurden leckere Speisen auf den Esstisch gebracht als es noch keinen Tiefkühlschrank gab. Großmutters Küche ist wieder „in“, ist ein Andenken an die „gute, alte Zeit“ und bringt Erinnerungen zurück.

Alle Rezepte stammen von unseren Lesern und wir freuen uns natürlich über Kommentare oder wenn Sie selbst sich mit dem einen oder anderen Rezept an unserer Reihe beteiligen. Gerschzupp möt Prumme gab es im Hause Schneider im Viersener Bockert und Omas Rezept ist heute noch lecker. 

Gerschzupp möt Prumme

Zutaten:
100 Gramm feine Graupen
250 Gramm getrocknete Pflaumen
2 Liter Buttermilch
1 Ei
1 Essl. Mondamin

Zunächst müssen die getrockneten Pflaumen eine Nacht in Wasser einweichen und ca. 30 Min kochen. Am nächsten Tag die Buttermilch kurz aufkochen und in ihr die gewachsenen Graupen rund drei Stunden quellen lassen. Alles nochmals aufwärmen, Mondamin anrühren und mit dem Eigelb unterrühren. Währenddessen das Eigelb mit einem Schneebesen versteifen und auf die Gerschzupp geben. (cs)

Foto: congerdesign