„Parents for future“ werben mit Klimaschutzengeln für Verantwortung

Mit Klimaschutzengeln als Kunstaktion im öffentlichen Raum macht die Gruppe „Parents for future“ aktuell auf die Verantwortung der Kreistagsmitglieder im Klimaschutz aufmerksam.
Von RS-Redakteurin Ebru Ataman

Kreis Viersen – Die ersten Schutzengel für das Klima hängen bereits an der Viersener Löhstraße, in den kommenden Tagen werden insgesamt 59 Engel auf sich aufmerksam machen. Sie sind eine Kunstaktion, mit der die Gruppe „Parents for future im Kreis Viersen“ auf die Verantwortung der Kreistagsmitglieder im Klimaschutz aufmerksam machen möchte. Für jedes Kreistagsmitglied hängen die Mitglieder deshalb einen Engel im Kreis Viersen auf. „Damit diese ihre Verantwortung und damit den Klimaschutz endlich ernst nehmen. Für die Zukunft unserer Kinder“, so Parents for future, die in den vergangenen Wochen bereits mehrfach aktiv waren.

Die ersten Schutzengel für das Klima hängen bereits an der Viersener Löhstraße, in den kommenden Tagen werden insgesamt 59 Engel auf sich aufmerksam machen. Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Auf den Süchtelner Höhen oder in der Viersener Innenstadt blieben erst im Mai die Passanten momentan neugierig vor großen, handgeschriebenen Plakaten stehen, die an Bäumen angebracht wurden und sie so zum Sprechen brachten. „Bäume for future“ sowie „Make love not Co²“ war auf den großen Plakaten zu lesen.
Da während der Corona-Maßnahmen die freitäglichen Demonstrationen nicht möglich waren, hatte sich die Gruppe zu dieser besonderen Form des Protestes entschlossen.

Ohne die aktuellen Auflagen trifft sich die Gruppe „Parents for future“ regelmäßig, plant gemeinsam Bürgeranträge, unter anderem für den Klimanotstand in Viersen und Nettetal, oder Demonstrationen für das Klima. Ebenfalls Projekte zum Plastikfasten wurden von den rund 30 Mitgliedern durchgeführt und haben weit mehr als einmal den Fokus für das Klima und die Zukunft der Erde auf sich gezogen. (ea)

„Damit diese ihre Verantwortung und damit den Klimaschutz endlich ernst nehmen. Für die Zukunft unserer Kinder“, so Parents for future, die in den vergangenen Wochen bereits mehrfach aktiv waren. Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming