Taubenkot: CDU Viersen will Zustand an Ecke Hauptstraße/Löhstraße angehen

Der Zustand an der Ecke Hauptstraße/Löhstraße durch die Viersener Stadttauben ist seit langem bekannt, hat sich jedoch in den vergangenen Monaten nochmals verschlechtert. Mit einem Vergällungsmittel möchte die CDU Viersen nun die Tauben aus diesem Bereich verbannen.

Viersen – Die Tauben in der Viersener Innenstadt sind ein langjähriger Diskussionspunkt, immer wieder wurde versucht den „Ratten der Lüfte“ Herr zu werden, die die Meinungen nicht nur in Viersen spalten. Während die einen die Flieger, die sich gurrend um den Remigiusbrunnen versammeln, mit Körnern anlocken, sind sie für viele andere das Grauen. Im Jahre 2012 wurde in den Ausschüssen über einen Falkner oder ein Taubenhaus beraten, viele Jahre später hat die Thematik immer noch kein Ende gefunden. Nun startet die CDU Viersen einen neuen Versuch.

„Der Zustand an der Ecke Hauptstraße, Löhstraße, Dülkener Straße und Remigiusbrunnen (Fußgängerzone) ist unhaltbar. Der Taubenkot und die Taubenplage haben an dieser Straßenecke ein bedenkliches Ausmaß erreicht. Dort muss gehandelt werden!“, so Ratsherr Ole Wiggers (CDU). Mit einem Antrag an die Bürgermeisterin beantragt die CDU Stadtratsfraktion, dass im zuständigen Ausschuss über Vergällungsmittel beraten, beschlossen und zeitnah umgesetzt werden.
Mit Vergällungsmitteln wird der natürliche Geruch dahingehend verändert, dass die Tiere von ihren angestammten Plätzen verscheucht werden. Hierbei geschieht den Tieren kein Leid, Tierschützer können also aufatmen, doch Freude werden die Tiere an ihrem bisherigen Aufenthaltsgebiet nicht mehr haben. Die Frage ist, wo werden sie sich dann niederlassen. (dt)

Foto: Couleur