Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat die Satzung zur Durchführung eines Ratsbürgerentscheids zur Olympia-Bewerbung der Region Rhein-Ruhr beschlossen. Damit sind die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um die Bürgerinnen und Bürger im Frühjahr 2026 per Brief über die Bewerbung abstimmen zu lassen.
Mönchengladbach – Mit dem Ratsbürgerentscheid soll die Olympia-Initiative auf eine breite Basis gestellt werden. Ziel ist es, die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele nicht nur politisch, sondern auch gesellschaftlich zu verankern. Oberbürgermeister Felix Heinrichs hatte bereits im Mai betont, dass die Stadt die Initiative um die Bewerbung als Region Rhein-Ruhr ausdrücklich begrüßt und aktiv unterstützt.
Die Austragung Olympischer und Paralympischer Spiele in der Region Rhein-Ruhr würde für die gesamte Stadtgesellschaft enorme Chancen eröffnen: Kinder und Jugendliche könnten die Faszination des Sports direkt vor der eigenen Haustür erleben und zu mehr Bewegung motiviert werden. Familien hätten die Möglichkeit, die besondere Atmosphäre einer weltweiten Großveranstaltung hautnah zu erfahren. Darüber hinaus stärkt eine internationale Sportveranstaltung dieser Größenordnung die Sichtbarkeit der Stadt weit über die Region hinaus, fördert die Infrastruktur und kann einen Beitrag zu Stärkung der Identität und des Zusammenhalts leisten.
Der Ratsbürgerentscheid wird im Frühjahr 2026 in allen beteiligten Austragungsorten zeitgleich stattfinden. Die Durchführung erfolgt ausschließlich per Briefwahl. Eine gesonderte Beschlussvorlage wird dem Rat zu gegebener Zeit vorgelegt und auch die Kosten ausweisen. Ob Mönchengladbach zusammen mit der Region Rhein-Ruhr auf internationaler Ebene für die Bewerbung um Olympische und Paralympischer Spiele ins Rennen gehen wird, wird in knapp einem Jahr der Deutsche Olympische Sportbund entscheiden. National steht die Region dabei im Wettbewerb mit Berlin, Hamburg und München.
Mit der Satzung ist der Weg für einen Ratsbürgerentscheid in dieser Form geebnet. Letztlich wird es für die eigentliche Einleitung dessen aber noch eine gesonderte Vorlage und einen entsprechenden Beschluss im Rat der Stadt geben. (opm)





“ Die Austragung Olympischer und Paralympischer Spiele in der Region Rhein-Ruhr würde für die gesamte Stadtgesellschaft enorme Chancen eröffnen“….
Bei aller Liebe und Sportbegeisterung kann man die erwähnten „enormen Chancen“ weitaus günstiger in die Region bringen.
Fakt ist, dass wir für solche Vorhaben ( werden Millionen € verschlingen ) definitiv kein Geld haben.
Die geplanten Ausgaben könnten sicherlich sinnvoller eingesetzt werden.