Von ‚Ab in den Süden‘ bis Partyalarm: Trashdance rockte Dülken

Die Melcherstiege bebte: Zum dritten Mal hat das Trashdance Open Air in Dülken am Samstagabend gezeigt, wie ausgelassen, farbenfroh und tanzfreudig die Region feiern kann.
Von RS-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz und Martin Häming

Viersen-Dülken – Hunderte Besucherinnen und Besucher strömten schon früh am Samstag zum Dülkener Innenstadtpark und verwandelten die Eventfläche in ein pulsierendes Meer aus Beats, Lichtern und guter Laune. „Es ist einfach ein Highlight. Die Leute kommen zusammen, man sieht nur lachende Gesichter und die Stimmung ist einfach einzigartig“, schwärmte Besucherin Lena (24) aus Viersen, die schon zum dritten Mal dabei war.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Auf der Bühne sorgten gleich mehrere Hochkaräter der Partyszene für Gänsehaut-Momente. BUDDY heizte dem Publikum mit seinem Dauerbrenner „Ab in den Süden“ ordentlich ein und wurde frenetisch gefeiert. „Man kennt den Song seit Jahren – und trotzdem springt der Funke immer wieder über. Das ist einfach Sommer pur!“, meinte Chris (29) aus Willich, während er noch klatschend im Takt sprang.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Das legendäre DJ-Duo AQUAGEN brachte das Gelände dann endgültig zum Überkochen. Mit Klassikern wie „Partyalarm“ oder „Ihr seid so leise“ gaben sie den Gästen, was sie wollten: eine geballte Ladung Nostalgie, gepaart mit satten Beats und modernem Sound. „Als Hard to Say I’m Sorry lief, hatte ich richtig Gänsehaut. Das erinnert mich an meine Jugend“, erzählte Marco (37) aus Dülken.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Zwischen den Headlinern sorgte das hauseigene Trashdance DJ-Team für nahtlose Übergänge und ein abwechslungsreiches Set, das die Tanzfläche nie leer werden ließ. Auch die Veranstalter strahlten nach dem gelungenen Abend: „So ein friedliches, buntes Fest mit so viel Energie – genau das ist Trashdance. Wir sind stolz, dass es sich zu einem festen Termin im Kalender entwickelt hat“, sagte das Orga-Team sichtlich erleichtert.

Als gegen Mitternacht die letzten Beats verklangen, war klar: Das Trashdance Open Air hat sich mit seiner dritten Auflage endgültig zu einem Publikumsmagneten etabliert. Oder wie es ein Besucher lachend auf den Punkt brachte: „Hier feiert Dülken, als gäbe es kein Morgen.“ (cs)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming