Von der Brezel zum guten Zweck: Rahser Vereine profitieren von gelebter Tradition

Was Anfang Januar mit dem Duft frisch gebackener Brezeln begann, fand am gestrigen Abend seinen feierlichen Höhepunkt: Die Spenden aus der beliebten Brezelverlosung des Roahser Häers wurden offiziell übergeben. Damit bewies das traditionsreiche Event einmal mehr, wie aus Brauchtum konkrete Hilfe für die Gemeinschaft entsteht.
Von RS-Redakteur Martin Häming

Viersen-Rahser – Schon die Verlosung zu Jahresbeginn im Roahser Trichter war ein stimmungsvoller Auftakt. Rund 50 Brezeln, mehrere Ziehungsrunden und zahlreiche Gäste sorgten für einen geselligen Abend, an dem Alt-Häere, Freunde und Unterstützer zusammenkamen. Bereits damals wurde deutlich, dass die Spendenbereitschaft hoch war.

Am gestrigen Abend folgte nun die erfreuliche Bilanz: Im Schattodrom bei Helmut überreichte der amtierende Roahser Häer Andi Peiffer, 60. Träger des Schlüssels, die gesammelten Spenden an Vereine und Initiativen aus dem Stadtteil. Die Freude bei den Empfängern war groß – denn die Mittel kommen direkt der Kinder- und Jugendarbeit zugute.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Unterstützt werden in diesem Jahr der St. Martins Verein Rahser West, der St. Martins-Verein Oberrahser, der Förderverein Kinderkarneval Roahser Jonges e. V., der SC Viersen-Rahser, die Messdienerschaft der Pfarre St. Notburga, die Jugend-Feuerwehr Viersen, der Förderverein der Kindertagesstätte „Hand-in-Hand Ene-meine-Miste e. V.“, der Kindergarten St. Notburga, das Viersener Tambour Corps 1925 e. V. sowie die Tanzgarde Alt Viersen 2020 e. V.

Mit strahlenden Gesichtern und herzlichem Dank nahmen die Vertreterinnen und Vertreter der Organisationen ihre Unterstützung entgegen. Die Brezeln sind längst verzehrt, doch ihre Wirkung reicht weit darüber hinaus. Sie stehen für Zusammenhalt, Engagement und eine Tradition, die im Rahser nicht nur gepflegt, sondern gelebt wird – ganz im Sinne des Roahser Häers. (mh)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming