Wie sich im Kreis Treibhausgase einsparen lassen – Tipps gesucht

Wie kann der Kreis Viersen zukünftig Treibhausgase vermeiden? Um diese Frage zu beantworten, setzen der Kreis, die Städte Tönisvorst und Viersen sowie die Gemeinden Brüggen, Grefrath, Niederkrüchten und Schwalmtal auf die Hilfe der Bürgerinnen und Bürger sowie auf die Hilfe von Vereinen und Unternehmen.

Kreis Viersen – Der Kreis und die Kommunen schreiben bis zum nächsten Jahr gemeinsam mit der energielenker projects GmbH ihr integriertes Klimaschutzkonzept fort. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie anderer Akteure im Kreis spielen bei der Erarbeitung des Konzepts eine wichtige Rolle.
Übergeordnetes Ziel des Projekts ist es, Maßnahmen für die Einhaltung des 1,5 Grad Ziels entsprechend des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC, Weltklimarat) zu formulieren und konkrete Potenziale zur Reduzierung von Treibhausgasen im Kreis zu heben. Ergänzt wird das übergeordnete Ziel durch die jeweiligen Beschlüsse zum Klimaschutz in den teilnehmenden Kommunen.

Dafür ist auch eine sechswöchige Online-Beteiligung vorgesehen. Hierzu ist die Öffentlichkeit aufgerufen, vom 19. Mai an bis zum 30. Juni Potenziale für Maßnahmen zum Klimaschutz – wie der Einsparung von Treibhausemissionen – auf der interaktiven Karte zu lokalisieren und identifizieren. Neben der Öffentlichkeit sind auch die lokalen Akteure aus der Wirtschaft, aus Vereinen und der Zivilgesellschaft aufgerufen, ihre Ideen online einzubringen. Landrat Dr. Andreas Coenen sowie die Bürgermeisterin und die Bürgermeister der Städte Viersen und Tönisvorst sowie der Gemeinden Brüggen, Grefrath, Niederkrüchten und Schwalmtal rufen zum Mitmachen auf.

Landrat Dr. Andreas Coenen erklärt: „Klimaschutz geht uns alle an. Darum ist es auch so wichtig, dass sich die Menschen vor Ort mit eigenen Ideen einbringen. Wir hoffen auf rege Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger, der Vereine und Unternehmen an unserem Onlineprojekt.“

Auf der Karte können Markierungen gesetzt und Hinweise gegeben werden, wo im Kreisgebiet Potenziale zur Einsparung von Treibhausgasen liegen oder Maßnahmen für mehr Klimaschutz möglich sind. Dazu zählen unter anderem Ideen zum Ausbau der erneuerbaren Energien, Vorschläge zu Beratungsangeboten oder Hinweise auf Potenziale in der Mobilität. Zusätzlich steht unter der Karte auch ein Eingabefeld für allgemeine Anregungen zur Verfügung. Themen zum Umweltschutz oder zur Anpassung an den Klimawandel (zum Beispiel Starkregen, Hitze, Schottergärten, Blühstreifen, Biodiversität etc.) sind nicht Bestandteil der Onlinebeteiligung.
Im Nachgang der Onlinebeteiligung werden die Eingaben gesichtet und ausgewertet. Die Anregungen fließen dabei in die Erarbeitung des Konzeptes ein. Das Klimaschutzkonzept wird einen Maßnahmenkatalog enthalten, den der Kreis sowie die Städte und Gemeinden nach der Beschlussfassung umsetzen möchten. (opm/paz)

7 Kommentare

  1. Wenn Klimaschutz uns alle angeht, dann verstehe ich nicht das unsere Autos noch gefahren werden sollen mit Diesel und auch Benziner die die Werte nicht haben. Aber werden nicht verschrottet sondern teuer Weiterverkauft und Mobil in unsere einen Welt weitergefahren. Was nützt es wenn Deutschland alles macht um die Werte zu mindern und der nächste Partner verkaufe ich den Schrott und der Erzeugt plötzlich die doppelte Menge. Wir haben nur einen Himmel und die Flugzeuge sollte man minimieren. Da spricht keiner von! Autos aus den Städten und aus Wohnwerften. Saubere Luft und die Lungenkrankheiten zu minimieren geht nur wenn Autos den Vorrang einfach genommen wird und Radfahrer und Busse auch Taxis Vorrang gibt innerhalb einer Geschlossenen Ortschaft.

  2. Weit über 10 Millionen Fahrzeuge könnten von Deutschlands Straßen verschwinden, wenn Senioren im Alter von über 65 Jahren verzichten würden.

    Im Alter, als Rentner, ist ein Auto nicht mehr notwendig ( gilt übrigens auch für mich ). Ganz abgesehen von anderen Aspekten in diesem Zusammenhang.

    Hier könnten Gesetzgeber und Kommunalverwaltungen unterstützen, in dem der ÖPNV für diese Altergruppe kostenlos wird.

    1. Wenn Sie Ihr Leben mit 65 abgeschlossen haben ist das Ihr Problem … meine Eltern z.B. sind mit 80 Jahren aktiv unterwegs mit Ihren Autos gewesen, um zu Reisen , einzukaufen , zu ihrem Hobby zu kommen ( Segeln).
      Ich werde nie, egal was es kosten wird, mir die Freiheit nehmen lassen mit einem Auto zu fahren …. werde jetzt 30 km an die niederländische Grenze fahren um dort in Ruhe mit meinem Hund spazieren gehen zu können … 🙂 dort kommen zum Glück Neider und Konsorten nicht so einfach hin .

      1. Ihre Wortwahl ist nicht gerade sachlich, sondern eher agressiv und beleidigend.

        Wenn sie mit einer anderen Meinung als der ihren nicht umgehen können, sollten sie sich besser zurückhalten, statt Personen die anderer Meinung sind als Neider und Konsorten zu betiteln.

        Ich akzeptiere andere Meinungen, auch wenn ich diese nicht teile. So ist es auch mit ihrer Meinung.

        Für Freizeit und Vergnügen im Alter ist ein Auto nicht lebenswichtig.
        Würden alle so rigoros denken wie sie und somit auf Umwelt und Klimaschutz pfeifen, ist es in absehbarer Zeit nicht mehr nötig über Umweltschutz, Klimaschutz und Gesundheit nachzudenken.

        Leider fehlt es heuzutage an sozialem Denken und Handeln. Egoismus und Egozentrik gehen vor.
        Doch was man auf dem Rücken anderer erreicht und erlangt bricht einem irgendwann das Genick.

        1. Ich glaube nicht dass ich mich von einer Person wie Ihnen über meine Wortwahl belehren lassen muss und was ich zu sagen habe oder nicht . Zum Glück muss ich mich nicht zurückhalten da wir noch ein Recht auf freie Meinungsäußerung haben …. nein , lebenswichtig ist es nicht, aber wenn man schon immer einen kleineren Radius im Leben hatte , kann man sich sein Leben auch in einem Radius von mehreren hundert Metern vorstellen.
          Zum Glück habe ich mit Ihnen und Konsorten keine weiteren Berührungspunkte und sozialen Kontakt .
          Als Neider können Sie gerne in Ihrem kleinen Cocon verbleiben !
          Fahre! jetzt in Urlaub 🙂

          1. Wir leben alle unter einem Himmel, haben aber nicht alle den gleichen Horizont.

            In diesem Sinne: schönen Urlaub !

  3. Wenn die Rentner auf das Auto verzichten sollen, werde ich dieses selbstverständlich bejahen, aber dann müssen die Verantwortlichen in der Politik auf jeder Straße für die Versorgung sorgen, denn das hat die Politik gewollt das Kapital war Gierig und die Herren in den Aufsichtsräten haben für das Kapital gestimmt. Man sollte auch mal nachdenken was die Politik wieder Angestellt hat, die großen Großhändler mit Tausende Sub Unternehmer die alle Straßen unsicher machen, und alle Verbote Missachten und Frech werden, Pakete schwirren hin und her, die Verpesten die Luft. Stellt das mal ein. Ansonsten haben bei der nächsten Wahl die Grünen mit der Super neuen Kanzlerin unsere Stimme. Denn wenn das aufhört und auch die Flüge aufhören, die nicht nur Luftverschmutzung noch Lärm machen wo viele von Krank werden. Hier packen die Grünen an.

Kommentare sind geschlossen.