Im Gottesdienst malen? Willkommen in der Familienkirche St. Ulrich

Der Gottesdienst hat begonnen und während am Altar die Liturgie ihren gewohnten Ablauf einhält, werden in der fünften Reihe noch die Buntstifte genutzt. Möglich ist das in der Dülkener Familienkirche St. Ulrich, die an diesem Wochenende ihr 12-jähriges Jubiläum feierte.
Von RS-Redakteur Dietmar Thelen

Viersen-Dülken – Eigentlich wollte die Familienkirche St. Ulrich ja ihr 10-jähriges Bestehen feiern, aber das hatte Corona kurzerhand zunichte gemacht. Also machte die Gemeinde das Beste daraus und feierte an diesem Sonntag einfach zwei Jahre später mit einer gemeinsamen Messe und einem gemeinsamen Fest.

Ein Fest für alle, die der Familienkirche verbunden sind und ein Fest für alle, die die vielfältigen Angebote einmal kennenlernen wollten. Denn die Kirche St. Ulrich bietet Messen, die einfach anders sind. Cool und familiär stellt sich die Kirche da, denn hier wird Gemeinschaft gelebt. Als Familie – mit Kindern, Eltern und Großeltern. Mit Gottesdiensten, in denen die Kleinsten tatsächlich die Kirche während einer Messe entdecken dürfen. Ob nun mit Buntstiften oder mit der bunt gestalteten Landschaft mit Geschichten aus dem Leben Jesu rund um die Feste des Jahres – zu denen übrigens auch Sportereignisse gehören.

Monatlich bietet St. Ulrich aber nicht nur kindgerechte Familiengottesdienst an. Jeden ersten Sonntag im Monat lädt die Kinderkirche ein und richtet sich dabei nach den Wünschen der Kinder bis rund sieben Jahren. Wie familiär es tatsächlich zugeht, dass konnten Besucher beim Jubiläumsfest schnell selbst feststellen. Ins Gespräch kommen mit Fremden? Kein Problem, denn nur so werden aus Fremden auch bald Freunde. Von Hüpfburg, über ein Wissensquiz bis hin zu einem Pferde-Würfelrennen bot das Fest ein buntes Programm für Kinder. Wer verweilen wollte, dem lief bald das Wasser bei Waffeln am Spiel oder Gegrilltem zusammen. Ein Jubiläum mit einer erfrischend offenen und freundschaftlichen Gemeinschaft, zu der man gerne wieder zurückfindet. (dt)

Foto: Rheinischer Spiegel