BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Tönisvorst setzen sich für Vorfahrt auf dem „Schluff“ ein

In der vergangenen Sitzung des Ausschusses für Sicherheit, Ordnung und Verkehr wurde ein Antrag des Ortsverbands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN behandelt, der die Sicherheit und Attraktivität Fuß- und Radweges „Schluff“ erhöhen soll.

Tönisvorst – Der Antrag fordert, Radfahrer:innen auf dem Schluff an den zahlreichen Kreuzungen mit Anliegerstraßen im Außenbereich die Vorfahrt zu gewähren. Der „Schluff“, eine auf einer ehemaligen Bahntrasse verlaufende Strecke, verbindet Tönisvorst mit Nachbarkommunen und wird täglich von vielen Menschen genutzt – sei es für den Weg zur Arbeit, zur Schule oder für Einkäufe.

An vielen Kreuzungen mit wenig befahrenen Anliegerstraßen gilt derzeit die Rechts-vor-Links-Regelung, was aufgrund fehlender Beschilderung für Unsicherheit sorgt – insbesondere für ortsfremde Nutzerinnen und Nutzer.

„Unser Ziel ist es, durch eine klare Vorfahrtsregelung die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer:innen zu erhöhen und die Attraktivität des Schluff weiter zu steigern“, so Volker König, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion. „Ein gutes Beispiel dafür ist der BahnRadWeg in Nettetal, wo bereits erfolgreich eine vergleichbare Regelung umgesetzt wurde.“ Die Stadtverwaltung signalisierte Zustimmung: In der aktuellen Sitzungsunterlage wird deutlich, dass auch sie bereits entsprechende Planungen verfolgt und derzeit die rechtliche und bauliche Umsetzung prüft. (opm)