Eine Zeitreise auf dem Hohen Busch – „Förster, Kuss und Apfelröschen“

Auf Zeitreise gehen konnte man auf dem Hohen Busch. Organisiert vom Verein für Heimatpflege Viersen und der Volksbühne Viersen begegneten die etwa 40 Teilnehmer Viersener Persönlichkeiten.

Viersen – Geführt vom Förster des Waldes gespielt von Michael Hormanns der seinen Hund Otto vermisste und einer Magd (Gabi Koepp) ging es zu verschiedenen prominenten Punkten. Dazu kam Bürgermeister Peter Stern (Jan Viergutz). Besonders stolz war dieser über die neu gepflanzte Lindenallee organisiert durch den Viersener Verschönerungsverein. Am Greefschen Denkmal putzte die Direktorin des Lyzeums Elisabeth Miessen dargestellt von Anke Bridonneau den Staub aus dem Stein.

Weiter ging es zum Bismarckturm, erzählt wurde die Geschichte seiner Entstehung. Auch hier wurde der vor wenigen Jahren neu entstandene VVV mehrfach erwähnt.
Als Nächstes traf man drei Damen gespielt von Bettina Brouwers, Marion Hormanns und Monika Schünke, die suchend über den Hohen Busch wanderten. Sie suchten die Gaststätte Kuss, die es leider nicht mehr gibt. Als Trost gab es für jede ein Gläschen Apfelröschen zu trinken. Die vorletzte Station war der Albert-Stracke-Platz. Die sogenannte Todesbahn ließ bei so manchem viele Erinnerungen an früheres Schneevergnügen aufkommen. In der Ninive Hütte, die heute ebenfalls nicht mehr vorhanden ist, gab es den ersten Kuss.

Als letztem begegnete man dem bekannten Viersener Sportler Theo Püll dargestellt durch Stefan Gerads. Zugleich mit ihm tauchte auch Otto wieder auf. Für die Darsteller gab es dann auch großen Applaus vom Publikum. Ein Dank geht auch an Barbara Sahl-Viergutz und Jutta Pitzen für den schönen Text.
Mit großem Vergnügen konnte man so etwas über die Viersener Geschichte kennen lernen.
Im nächsten Jahr hoffentlich wieder. (opm)

Foto: Heimatverein

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