Urogynäkologie des AKH Viersen auf dem Weg zur Zertifizierung

Das Allgemeine Krankenhaus Viersen ist jetzt Mitglied im Qualitätsverbund Beckenboden.

Viersen – In diesem Verbund haben sich Kliniken zusammengeschlossen, die gemeinsam eine ortsnahe interdisziplinäre, hochqualitative Versorgung von Patientinnen mit den Diagnosen „weibliche Harninkontinenz“ und „Beckenbodenschwäche“ sicherstellen. Von der Ärztekammer Westfalen-Lippe (Äkzert) kann die standardisierte Behandlung zertifiziert werden. Diesen Weg hat das Allgemeine Krankenhaus Viersen nun eingeschlagen. Dr. Asuncion Martin Delgado, leitende Oberärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, hat den Prozess angestoßen. Dazu werden alle Patientinnen nach einem zertifizierten Standard und vorgeschriebenen Behandlungsabläufen in der Urogynäkologie, Urologie und Proktologie therapiert. Momentan werden die Standards im Haus validiert.

Sind alle Prozesse etabliert und die Umsetzung erfolgreich sichergestellt, erfolgt zunächst eine interne Überprüfung durch den Qualitätsverbund. Anschließend prüft die Zertifizierungsstelle der Ärztekammer den erreichten Qualitätsstandard und bescheinigt diesen durch die Erteilung des Zertifikats.

Der Qualitätsverbund Beckenboden unterstützt das Allgemeine Krankenhaus Viersen in diesem Prozess, indem er klare Qualitätsstandards bereitstellt, Schulungen für die beteiligten Fachbereiche organisiert und die Kliniken bei der strukturierten Dokumentation der Behandlungsabläufe begleitet. Zudem übernimmt der Verbund die regelmäßige Messung und Auswertung der Ergebnisqualität und ermöglicht durch den Vergleich mit anderen Mitgliedskliniken eine kontinuierliche Verbesserung. Dadurch schafft er Transparenz und sichert eine einheitlich hohe Versor-gungsqualität – wichtige Voraussetzungen für die erfolgreiche Zertifizierung durch die Zertifizie-rungsstelle Äkzert. (opm)

Dr. Andreas Lang vom Qualitätsverbund, Sandra Salker, Qualitätsmanagerin am AKH und Dr. Asuncion Martin Delgado, leitende Oberärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Foto: AKH/Angela Pontzen

Ein Kommentar

  1. Sicherlich sinnvoll und nützlich.
    Wie wäre es aber mit der Einrichtung einer rheumatologischen Ambulanz?

    Es gibt im Kreisgebiet keinen Rheumatologen mehr.
    Die Rheumatologen im Umland ( MG – KR ) nehmen keine Patienten an oder geben Wartezeiten von bis zu 2 Jahren an.
    Man ist nicht mal bereit die entsprechenden, notwendigen Medikamente zu verschreiben.
    Rheumapatienten werden völlig im Stich gelassen….

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