Italienisches Flair lockte zum Alten Markt nach Dülken

Nach zwei Jahren corona-bedingter Pause wurde der Alte Markt an diesem Samstag wieder zu einer Piazza und brachte „Bella Italia“ in die Stadt mit dem Stripke. Bis spät in die Nacht genossen hunderte Besucher die italienische Live-Musik und die Köstlichkeiten, die rund um den Marktplatz erhältlich waren.
Von RS-Redakteurin Ebru Ataman

Viersen-Dülken – Als die ersten italienischen Klänge den Alten Markt bei der „Mediterranen Nacht“ in diesem Jahr fluteten, waren die Sitzplätze bereits rar geworden. Die Bühne war eingerahmt nicht nur von zahlreichen Biertischen, sondern vor allen Dingen mit einem vielfältigen kulinarischen Angebot. Trotz nicht mehr ganz so sommerlicher Temperaturen zog die Veranstaltung hunderte von Besuchern an, die den Abend genossen, der ein wenig Urlaubsgefühl vermittelte.

Für mediterrane Speisen sorgte die teilnehmende Gastronomie und so zog nicht nur ein schmackhafter Geruch von Steinofenpizza, Churros oder Pasta durch die Luft, auch Italo-Burger, eine Weinbar einiges mehr luden zum Verweilen ein.

Foto: Rheinischer Spiegel/Rita Stertz

Natürlich gab es auch musikalisch wieder etwas für die Ohren. Durch den Abend führte gekonnt Moderator und DJ Stephan Carduc, den nicht wenige der Teilnehmer bereits von der Dülkener Reihe Boogie-Woogie meets Swing in Dülkens Innenstadt kennen. Ebenfalls erneut bei der Mediterranen Nacht dabei waren das Duo Fortuna aus Gummersbach, Al Bano und Romina Power oder Adriano Celentano. Gut, die letzteren waren nicht persönlich aus Italien angereist, doch auch ihre Cover-Acts kamen ziemlich nah an die Originale ran und machten den Sommerabend unvergesslich.

Zu ihren Klängen nutzten die Besucher vor der Bühne freudig die Möglichkeit das Tanzbein zu schwingen – darunter übrigens viele der Tänzer, die regelmäßig auf dem Alten Markt bei Boogie-Woogie- und Swing-Veranstaltungen Gast sind. Im Schatten der St. Cornelius-Kirche brachten sie einen weiteren Mosaikstein ein, der den Abend nochmals lebendiger machte. Mit der untergehenden Sonne kamen nicht nur die Dülkener bereitwillig, schließlich galt es nach langer Pause auch ein Stück wiedergewonnene Freiheit zu feiern. (ea)

Foto: Rheinischer Spiegel/Rita Stertz